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Sicher unterwegs

Wir bieten ein umfangreiches Kurs- und Tourenprogramm

Inspirieren lassen

DAVplus-Tourentipps

Was kommt auf mich zu?
Ist die Tour für alle machbar?
Gute Ausrüstung ist das A & O
Gemeinsam macht's mehr Spaß

Gruppen & Abteilungen der Sektionen

Bergsteigen


Von allem ein bisschen

Unterwegs im steilen, ausgesetzten Schrofengelände

Als Geburtstunde des Bergsteigens gilt der 26. April 1336, als Francesco Petrarca einzig getrieben von der "Begierde, die ungewöhnliche Höhe dieses Flecks Erde durch Augenschein kennenzulernen" den Mont Ventoux bestieg.

Die Begriffe "Bergsteigen" und "Bergtouren" werden daher allgemein als Überbegriffe für das Unterwegssein in den Bergen rein aus Neugierde, Vergnügen und auch Sportlichkeit heraus verwendet und subsumieren damit alle anderen Bergsportarten und Bergfahrten.

Dennoch kann das klassische Bergsteigen als eine Art eigene Disziplin abgegrenzt werden:

 

Was ist klassisches Bergsteigen?

Bergsteigen ist einerseits die Weiterführung des (Berg)Wanderns und kann Klettersteigtouren beinhalten, andererseits stellt es die Basis für Hochtouren im Gelände auf über 3000 Metern Höhe mit spaltenreichen Gletschern, Eisflanken und Firngraten bzw. im Mixedgelände (Eis und Fels) dar.

Klassisches Bergsteigen findet in alpinem, oft weglosem, absturzgefährdetem Gelände, oft mit leichter Kletterei bis in den II. (seltener III.) Schwierigkeitsgrad statt, was entsprechend grundlegende Kletterkenntnisse, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Orientierungsfähigkeit erfordert. Auch die Begehung von Schneeflanken und leichten, flachen Gletschern kann dazugehören.



Spielformen des Bergsteigens


Sommer wie Winter unterwegs in den Bergen

Hochtouren
Alpinklettern

Bergwandern
Die einfachste Form, sich in den Bergen (im Voralpenland, in mittleren Höhen und im Hochgebirge) per pedes zu bewegen, ist das Bergwandern – im Prinzip für jeden geeignet und ohne große Ausrüstung möglich, solange man auf breiten, wenig steilen Forstwegen oder auf gut ausgebauten Fußwegen bleibt. Mehr Infos

Klettersteig
Die klassische Via ferrata ("Eisenweg") ist ein mit Klammern und Eisenstiften (als Trittstufen), Stahlseilen und Eisenleitern gesicherter Weg, der sowohl vertikal als auch horizontal durch eine Felswand verlaufen kann. Zur Sicherung dient ein in den schwierigsten Passagen oder sogar ununterbrochen durchlaufendes Stahlseil, mit dem man bei korrekter Anwendung des Klettersteigsets permanent verbunden ist. Mehr Infos

Hochtouren
Das Begehen von vergletschertem Gelände, Firngraten und Gipfeln auf über dreitausend oder viertausend Meter und seine verschiedenen Ausführungen gehören zu den komplexesten Alpindisziplinen und können jahreszeitlich nur sehr eingeschränkt stattfinden. Mehr Infos

Klettern
Alpinklettern, Sportklettern am Fels und in der Halle, Bouldern, Free Solo – Klettern wird in den unterschiedlichsten Varianten betrieben. Mehr Infos 

Ski-, Snowboard- oder Schneeschuhtouren

Ski- & Snowboardbergsteigen
Das Besteigen von Bergen aus eigener Kraft mit speziellen Tourenskiern bzw. Splitboards (alternativ Schneeschuhen oder Kurzski in Kombination mit einem Snowboard) sowie die Abfahrt in freiem Gelände weit abseits präparierter Pisten. Mehr Infos

Schneeschuhbergsteigen
Das Begehen des winterlichen Gebirges mit Schneeschuhen, die an den Bergstiefeln befestigt werden, um die Auftrittsfläche zu vergrößern und bei tieferem Schnee Halt zu geben. Schneeschuhe können sowohl im Auf- wie im Abstieg benutzt werden. Mehr Infos

 

 



Veranstaltungsprogramm

Gehen im Blockgelände

Ausbildung bei den Sektionen München & Oberland

Längere Klettereinlagen, Blockgelände oder weglose Abschnitte machen Sie unsicher? Dann kommen Sie zu uns: Ausbildung ist eines unserer höchsten Ziele. In Grund- und Aufbaukursen vermitteln fundiert ausgebildete und regelmäßig geschulte Fachübungsleiter das Know-how fürs Bergsteigen sowie alle anderen einschlägigen Bergsportarten, und bei Ihren ersten Schritten in die alpine Selbstständigkeit begleiten sie Sie auf Touren zu interessanten Zielen.

Zum Veranstaltungsprogramm

Tourenvorschläge

Inspirieren lassen von unseren Tourentipps

Ob (Winter-)Wanderungen, Berg-, Klettersteig- oder Hochtouren, ob Kletterrouten, Ski- oder Schneeschuhtouren, ob Mountainbike- oder Radtouren – bei uns finden Sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Tourentipps zu fast allen Bergsportdisziplinen:



Schwierigkeitsskalen für Bergtouren

Warnschild an der Zugspitze

Zur Bewertung von Bergtouren gibt es verschiedene Schwierigkeitsskalen, die eine Einteilung der Wege in Bezug auf ihre technischen (Geländebeschaffenheit, Exponiertheit etc.) bzw. konditionellen Anforderungen an den Bergsteiger vornehmen. Für das Bergwandern und das Bergsteigen gibt es keine getrennten Skalen. Bergtouren werden meistens mit "schwer" und Zusatzinfos zu den Kletterschwierigkeiten und der Ausgesetztheit angegeben. Für Touren, die leichtes Gletschergelände streifen, gelten bereits die Schwierigkeitsbewertungen für Hochtouren.

Die wichtigsten Skalen zur Schwierigkeitsbewertung von Bergwanderungen und Bergtouren:

  • Die Sektionen München & Oberland haben für ihre Touren eine eigene Skala zur Einstufung des Schwierigkeitsgrades und der konditionellen Anforderungen.

  • Am weitesten verbreitet in Tourenführern und auch auf Wegschildern ist die dreifarbige Skala mit den Abstufungen "blau (leicht)", "rot (mittelschwer)" und "schwarz (schwer)".

  • Ebenfalls oft in Führern zu finden und international anerkannt ist die sechsstufige, sehr differenzierte Berg- und Alpinwanderskala des Schweizer Alpenclubs.

UIAA-Skala

Schwierigkeitsbewertung von Kletterstellen

Insbesondere bei alpinen Klettersteigen können auch Kletterstellen vorkommen, die bis in den III. Grad der UIAA-Bewertung (Skala für Kletterrouten, angegeben in römischen Ziffern sowie Feinabstufungen mit Plus- und Minuszeichen) reichen und keine Stahlseilsicherungen aufweisen:

I = Kaum Schwierigkeiten.
Einfachste Form der Felskletterei (doch kein Gehgelände!). Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichts erforderlich. Anfänger müssen am Seil gesichert werden. Schwindelfreiheit ist bereits erforderlich.

II = Mäßige Schwierigkeiten.
Hier beginnt die Kletterei, welche die Drei-Punkt-Haltung erforderlich macht. Auch geübte Kletterer gehen eventuell am Seil.

III = Mittlere Schwierigkeiten im ausgesetzten Felsgelände.
Zwischensicherungen an exponierten Stellen empfehlenswert. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand. 



Abteilungen und Gruppen

In unseren rund 40 ehrenamtlich organisierten Interessen- und Ortsgruppen finden DAVplus-Mitglieder aller Art für jedes Interesse Ansprechpartner und Gleichgesinnte für gemeinsame Aktivitäten quer durch die Bandbreite des alpinen Betätigungsfeldes.

Die Interessengruppen decken sämtliche Bergsportarten sowie Wassersport, Natur- und Umweltthemen und Fotografie ab – sogar Gesang gibt es.

Die Ortsgruppen wenden sich vor allem an Mitglieder aus dem Umland Münchens und besitzen oft ihre eigenen Untergruppen (z. B. Familien, Jugend).

Familiengruppen bieten Eltern bzw. Alleinerziehenden die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre ihren Kindern die Natur nahezubringen – und natürlich auch selbst Spaß dabei zu haben.

Und für größere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (7–27 Jahre) gibt es eine große Auswahl an Kinder- & Jugendgruppen, die nichts zu wünschen übrig lassen.

Noch Fragen?

Wir bieten Top-Beratung in 4 Servicestellen

Die Sektionen München & Oberland haben sich einen umfassenden Mitglieder-Service auf die Fahnen geschrieben:

In vier Servicestellen erhalten Sie kompetente alpine Beratung von staatlich geprüften Berg- und Skiführern und DAV-Fachübungsleitern, die Sie mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und Insider-Tipps aus erster Hand gern unterstützen.

Zusätzlich stehen in den Servicestellen Leihbibliotheken mit jeweils über 10.000 Karten, Führern und Büchern sowie ein Ausrüstungsverleih zur Verfügung.

Servicestelle am Isartor im Globetrotter


Tourenplanung

Welcher Weg ist der richtige für mich?

Gute Planung ist das A und O jeder Bergtour

Bei der Tourenplanung gilt die Devise: nicht einfach drauflos, sondern lieber Ziel und insbesondere den Weg dorthin vorher genau unter die Lupe nehmen – das gilt gerade für anspruchsvollere Bergtouren.

Wetterfrösche befragen
Bergtouren in anspruchsvollerem Gelände erfordern eine stabile Wetterlage, denn bei Gewitter und Nebel kann jede fröhliche Bergtour ganz schnell sehr ungemütlich und gerade im felsigen Gelände auch gefährlich werden. Daher im Vorfeld immer die aktuelle Wetterlage checken: Als empfehlenswert hat sich dabei der Vergleich mehrerer Wetterberichte herausgestellt.

Munter rauf UND runter

Gehzeit sowie Höhenmeter (man rechnet etwa 300 Höhenmeter pro Stunde im Aufstieg und 500 im Abstieg) auch für den Rückweg mitberechnen!

Schritt für Schritt

Schmale und ausgesetzte Steige mit eventuellen Klettereinlagen nur begehen, wenn die eigene Kondition, Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit vorher in ungefährlichem Gelände erprobt wurde!

Nicht von sich auf andere schließen

Die Tour muss so ausgewählt werden, dass sie auch vom schwächsten Teilnehmer der Gruppe problemlos bewältigt werden kann!

Es geht auch ohne Auto!

Gerade München bietet eine hervorragende Ausgangslage, um das Auto einfach mal stehen zu lassen und entspannt mit Bus & Bahn zum Bergsteigen zu fahren.

Die schönsten Tourenziele in den Münchner Hausbergen werden damit

  • kostengünstig
  • ohne stressigen Stau und Parkplatzsuche,
  • mit Zeit für gemütliches Zeitungslesen und vielleicht ein zweites Frühstück,
  • mit gutem Gewissen gegenüber Natur und Umwelt erreicht.

Ob mit der Regionalbahn nach Garmisch und Kufstein oder mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) Richtung Tegernsee und Bayrischzell – die Angebote sind zahlreich.

Umweltfreundlich in die Berge



Ausrüstungsliste für Bergtouren

Für Tages- und Mehrtagestouren empfehlen wir die Mitnahme folgender Ausrüstungsgegenstände:

  • Bergschuhe
  • Rucksack
  • Wetterschutz (Jacke, Überhose)
  • ggf. leichte Ersatzwäsche zum Wechseln
  • Handschuhe und Mütze
  • Sonnenschutz (Brille, Hut, Creme, Lippenstift)
  • eine unzerbrechliche Trink-/Thermosflasche
  • eine gute Brotzeit (nicht zu schwer und fettig)
  • Stirnlampe/Taschenlampe
  • Erste-Hilfe-Set
  • Biwaksack (einer pro 2 Personen)
  • Alpinhelm
  • Karte, Führer und Kompass
  • Ski-/Teleskop-Stöcke
  • Taschenmesser
  • Mobiltelefon mit eingespeicherter Notfallnummer (international gültig: 112)
  • im Winter ggf. zusätzlich Gamaschen und Grödel
  • ggf. Gurt, Seil und Sicherungsmittel
  • bei Hüttenwanderungen mit Übernachtung: Hüttenschlafsack, Waschzeug, kleines Handtuch

Tipp: Die meisten der aufgeführten Ausrüstungsgegenstände können Sie übrigens im Ausrüstungsverleih unserer Servicestellen zu günstigen Mitglieder-Tarifen mieten.

Die richtige Ausrüstung ist das A und O

Tipps zur Wanderbekleidung

Patricia C. Lucas
Beim Wandern muss Kleidung vor allem vor Kälte und Nässe schützen

Kleider machen Leute – und auch Bergsteiger

Im Vordergrund sollte dabei nicht der modische Aspekt, sondern der angemessene Schutz vor Hitze, Kälte sowie Nässe stehen!

Gerade beim Wandern soll man sich "in seiner Haut wohlfühlen". Und dafür sorgt die richtige Kleidung:

Schwere Kord-Bundhosen und Wollpullover sind Vergangenheit. Heute gibt's ganz leichte und dennoch robuste und wärmende Materialien – vom Hemd über die Hose bis zum Anorak.

Und die Zauberformel lautet "Zwiebelprinzip": Mehrere (leichte!) Schichten übereinander – je nach Temperatur und Feuchtigkeit. Und der Rest verschwindet im Rucksack.

Was ziehe ich bloß an?

  • Funktionsunterwäsche
  • Wandersocken
  • atmungsaktives kurz- und langärmeliges Hemd
  • lange Hose (bei heißen Temperaturen ist eine Zipp-Off-Hose von Vorteil)
  • Fleecejacke für kühlere Temperaturen
  • Regenjacke
  • festes Schuhwerk mit Profilsohle, im Idealfall über die Knöchel reichend
  • bei nicht so optimalem oder kühlem Wetter (und generell bei alpinen, längeren Bergtouren): zusätzlich Wärmeschutz wie z. B. Wetterschutzjacke, lange Unterhose, Mütze und Fingerhandschuhe o. Ä.


Das richtige Schuhwerk

Sitzt, passt und hat Luft

Gute Wanderschuhe sind eine Investition – eine, die sich lohnt. Das richtige Schuhwerk sorgt schließlich für den nötigen Halt, schützt vor Verletzungen und steigert so die Freude am Wandern.

Bevor es zum Schuhkauf geht, gilt es zunächst, sich eines klar zu machen: Wo will ich hin? Wird es die gemütliche Wanderung im flachen Gelände oder doch eine stramme Tour im steilen, unbefestigten Gelände? Abhängig vom Einsatzbereich, der eigenen Fitness und Erfahrung hilft dann der Fachhändler gerne bei der Auswahl des geeigneten Modells.

Grundsätzlich gilt: Während sich für die Ebene leichte und weichere Schuhe mit einer biegsameren Sohle empfehlen, braucht es fürs alpine Gelände einen festen Stiefel mit hohem Schaft und stabiler Sohle. Egal, welche Kategorie es am Ende wird: Wer Wanderschuhe kauft, sollte Zeit mitbringen!

 

Die wichtigsten Tipps für den Schuhkauf:

  • Gehen Sie nachmittags oder abends zur Anprobe, dann sind die Füße am dicksten
  • Tragen Sie bereits beim Anprobieren die (Trekking-)Socken, die Sie auch beim Wandern tragen.
  • Die Ferse muss fest im Schuh sitzen und darf auf keinen Fall herumrutschen.
  • Einen schlechten Fersenhalt spüren Sie bereits im ungeschnürten Schuh.
  • Beim Test auf einer schrägen Fläche "bergab" dürfen die Zehen nicht vorne anstoßen.
  • Die Zehen müssen genug Platz haben, sodass Sie sie nach oben und seitlich frei bewegen können.
  • Probieren Sie stets beide Schuhe an, viele Menschen haben leicht unterschiedliche Füße.

Konnten Sie sich für ein Modell entscheiden? Dann tragen Sie die Schuhe vor ihrer ersten Tour am besten einige Tage im Haus, Garten oder auf kurzen Spaziergängen! So kann sich Ihr Fuß an die neuen Schuhe gewöhnen, und Sie kommen später blasenfrei durch die Wandersaison.



Einen Notruf absetzen

Und wenn doch etwas passiert, gilt in jedem Notfall: zuerst alarmieren!

Nur wenn es die Situation gar nicht zulässt (zu wenige Helfer), dann die Bergung und Erstversorgung vorziehen.

So oder so gilt: unbedingt Ruhe bewahren!


Beim Anruf der Rettungsleitstelle schließlich alle W-Fragen in dieser Reihenfolge (wichtig!) durchgehen:

WO ist es passiert?
(Genaue Lagebeschreibung, wenn möglich mit GPS-Koordinaten)

WAS ist passiert?
(Absturz, Verletzung, Orientierungslosigkeit im Nebel ...)

WANN ist es passiert?

WIE VIELE Verletzte gibt es?
(Erwachsene, Kinder)

WELCHE Verletzungen (oder Erkrankungen) liegen vor?

WER meldet den Notruf?
(Für Rückruf Handy-Nummer angeben! Auf mögliche Rückfragen warten, etwa nach den Wetter- und Windverhältnissen!)

Alarmierung per Mobiltelefon:

Im Notfall Ruhe bewahren und die Rettung alarmieren
  • Damit das Mobiltelefon in Notfällen auch funktioniert und genug Akku hat, sollte es während der Tour ausgeschaltet bleiben.
  • Das Handy sucht sich bei einem Notruf automatisch das stärkste Netz.
  • Die internationale Notrufnummer 112 kann bei jedem Mobiltelefon auch anstatt der PIN-Nummer eingegeben werden (vor allem dann wichtig, wenn kein Netz vorhanden ist!).
  • Eigene Nummer sichtbar und wasserdicht außen auf dem Handy anbringen: Viele Menschen wissen in der Hektik und Panik eines Notrufes die eigene Nummer nicht mehr.


Wetterlage

Sonne oder Regen?

Die Wetterlage in den Bergen sollte unbedingt ernst genommen werden, denn bei Gewitter und Nebel kann jede fröhliche Bergtour ganz schnell sehr ungemütlich und auch gefährlich werden.

Vor der Tour sollte daher immer sorgfältig der Wetterbericht studiert und die Route den jeweiligen Wetterbedingungen angepasst werden.

Als empfehlenswert hat sich dabei der Vergleich mehrerer Alpenwetterberichte herausgestellt.

 

Allgemeine und weiterführende Informationen rund um die Themen Wetter und Meteorologie finden Sie in unserer Mitgliederzeitschrift Alpinwelt (2008/04): "Berg-Wetter".

Aktuelle Bedingungen

Informationen über die aktuellen Bedingungen in den Bergen erhalten Sie auf dem Tourenportal alpenvereinaktiv.com.

Außerdem können Sie die aktuellen (Wege-, Schnee-, Eis-) Verhältnisse für konkrete Tourenziele auf www.alpine-auskunft.de recherchieren und selbst eintragen.

Weitere alpine Auskunftsstellen:
Österreich: Alpine Auskunft des ÖAV, Tel. +43 512 587828
Südtirol: Alpine Auskunft des AVS, Tel. +39 0471 999955
Frankreich: Chamonix, Office de haute montagne (OHM), Tel. +33 450 532208

Wie sind die Verhältnisse vor Ort?


Literatur & Karten

Vor und während der Tour wichtig: eine gute Karte

Literaturauswahl zur Vorbereitung aufs Wandern:

  • Karl Schrag, Deutscher Alpenverein (Hrsg.), Bergwandern. Trekking. Alpin-Lehrplan Band 1. BLV Buchverlag 2006.
  • Olaf Perwitzschky, Bergwandern, Bergsteigen. Alpine Lehrschrift. Rother 2010.
  • Horst Höfler: Das kleine Handbuch des Alpinismus. Alles rund ums Bergsteigen und Bergwandern. Bruckmann 2012.
  • Outdoor-Wissen. Alles über Reisen, Wandern, Abenteuer. Pietsch 2011.
  • G. Hoffmann, M. Hoffmann, R. Bolesch, Deutscher Alpenverein (Hrsg.), Wetter und Orientierung. Alpin-Lehrplan Band 6. BLV Buchverlag 2013.

Zeitschriften

Karten
Grundsätzlich empfehlen sich Karten mit einem Maßstab von 1:25 000. Große Teile Bayerns und Österreichs decken die Alpenvereinskarten (erhältlich in unseren Servicestellen) ab.

Online-Kartenwerke:

Weitere Tipps zu Kartenwerken finden Sie außerdem in unserer alpinen Linksammlung.

Hinweis: In den vier Servicestellen der Sektionen München & Oberland stehen Leihbibliotheken mit jeweils über 10.000 Karten, Führern und Büchern sowie ein Ausrüstungsverleih zur Verfügung.

Telefonnummern der Bergrettung

alle europäischen Länder (auch Mobilfunk): 112

Bayern: 112

Österreich: 140

Schweiz Inland: 1414 (im Wallis 144)

Schweiz Ausland: +41 333 33 33 33

Italien (Festnetz): 118

Slowenien: 112

Frankreich (zentral): 15

Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM):
+33 450 531689

 

Weiterführende Infos zu den Themen Sicherheit & Bergmedizin finden Sie außerdem in unseren Alpinen Links.