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Sicher unterwegs

Wir bieten ein umfangreiches Kurs- und Tourenprogramm

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Gruppen & Abteilungen der Sektionen

Ausrüstung für Hochtouren
Ist die Tour für alle machbar?
Lust auf exklusive Touren?

Mit professioneller Leitung hoch hinaus

Inspirieren lassen

Hochtouren


Unterwegs in Eis und Schnee

Angeseilt entlang einer riesigen Gletscherspalte

Hochtouren und seine vielen Spielformen gehören zu den komplexesten Alpindisziplinen und können jahreszeitlich nur sehr eingeschränkt stattfinden.

 

Was sind Hochtouren?

Im Gegensatz zu anderen Bergsportarten finden Hochtouren in der Regel im vergletscherten Hochgebirge statt – sprich in Gelände mit Gletschern, Eisflanken, Firngraten und hohen Gipfeln über dreitausend oder viertausend Meter – und erfordern daher besondere Vorbereitung, Ausrüstung und Sicherungskenntnisse (dazu gehören u. a. das Gehen in einer Seilschaft und die Spaltenbergung).



Spielformen des Hochtourengehens


 

Gletschertouren
Klassische Hochtour
Klassisches Eisklettern
Gletschertouren

Eine Gletschertour ist in der Regel felsfrei und bringt keine größeren technischen Schwierigkeiten mit sich. Nicht zu vernachlässigen sind aber konditionelle Anforderungen und der Einfluss der Höhe. Seil, Pickel und Steigeisen werden wegen der Spaltensturzgefahr immer mitgeführt.

Klassische Hochtouren
Routen klassischer Hochtouren führen durch Eis und Fels sowie über längere Abschnitte durch Absturzgelände. Die entsprechenden Techniken in Fels und Eis müssen daher beherrscht werden, und auch die konditionellen Anforderungen steigen damit an. Ab Steilheiten von ca. 30–40 Grad werden Sicherungen erforderlich.

Kombinierte Touren
finden überwiegend im kombinierten Eis- und Felsklettergelände statt. Entprechend groß sind die Anforderungen an das Kletterkönnen. Da sich das Gelände ständig ändert, muss man mit den Steigeisen sowohl auf Fels als auch im Eis gewandt unterwegs sein. Eine weitere Voraussetzung ist eine hohe psychische Stabilität aufgrund des ausgesetzten sowie stein- und eisschlaggefährdeten Geländes.

Klassisches Eisklettern
Unter dieser Spielform wird das Begehen gleichmäßiger Eiswände mit einer Steilheit von im Schnitt 45 bis zu 60 Grad verstanden. Idealerweise begeht man die Touren zu einer Zeit, wenn die Wände aus gutem Trittfirn und nicht aus blankem Eis bestehen. Durch die Weiterentwicklung der Ausrüstung können heute beim Steileisklettern Wände mit einer Steilheit bis zu 90 Grad bestiegen werden.

Wasserfallklettern
Hierunter versteht man das Klettern mittels Steigeisen und Eisgeräten an gefrorenen Wasserfällen und frei hängenden Eiszapfen. Sowohl die konditionellen Anforderungen als auch die Bewegungsabläufe ähneln dabei sehr denen des Sportkletterns.

Expeditionsbergsteigen
Echte Expeditionen im Sinne einer Forschungsreise gibt es nur noch selten, doch wird der Begriff nach wie vor neben dem des "Höhenbergsteigens" beibehalten. Während mit Letzterem streng genommen nur Touren auf Gipfel oberhalb von ca. 5500 Metern gemeint sind, subsumiert das Expeditionsbergsteigen sämtliche Spielarten des Bergsteigens in den hohen Gebirgen der Welt, vor allem im Himalaja, im Karakorum, im Pamir und anderen zentralasiatischen Hochgebirgen, in den Rocky Mountains und den Anden. Der Begriff der Expedition wird aber auch unabhängig von der Höhe des bereisten Gebirges verwendet, wenn eine bergsteigerische Unternehmung in abgelegene, schwer zugängliche und wenig bekannte Regionen führt, meist mehrere Wochen dauert und mit enormem organisatorischen und logistischen Aufwand sowie mit großen (alpinistischen, klimatischen, kulturellen) Schwierigkeiten verbunden ist, etwa nach Baffin Island, in die Antarktis, zu den Tafelbergen Venezuelas oder in die Urwaldgebirge Papua-Neuguineas. Eine Expedition ist also nicht immer auch eine Hochtour, sondern kann auch eine Kletter-, Ski- oder Forschungsexpedition sein.



Veranstaltungsprogramm

Kenntnisse in der Spaltenbergung sind Grundvoraussetzung

Ausbildung bei den Sektionen München & Oberland

Sie wollen auch höher hinaus, auf einen Gletscher oder ins Eis? Dann kommen Sie zu uns: Ausbildung ist eines unserer höchsten Ziele. In Grund- und Aufbaukursen vermitteln fundiert ausgebildete und regelmäßig geschulte Fachübungsleiter das Know-how fürs Bergsteigen sowie alle anderen einschlägigen Bergsportarten, und bei Ihren ersten Schritten in die alpine Selbstständigkeit begleiten sie Sie auf Touren zu interessanten Zielen.

Zum Veranstaltungsprogramm

Tourenvorschläge

Inspirieren lassen von unseren Tourentipps

Ob (Winter-)Wanderungen, Berg-, Klettersteig- oder Hochtouren, ob Kletterrouten, Ski- oder Schneeschuhtouren, ob Mountainbike- oder Radtouren – bei uns finden Sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Tourentipps zu fast allen Bergsportdisziplinen:



Schwierigkeitsskalen für Hochtouren

Worin liegen die Schwierigkeiten meiner Tour?

Die Schwierigkeit einer Hochtour ist zum einen durch die technischen Schwierigkeiten in Fels (UIAA-Skala oder französische Skala) und Eis und zum anderen durch die Gesamtanforderungen der Tour (Absicherbarkeit, Länge und Höhenlage, Orientierungsanforderungen, Gefahrenpotenziale etc.) bestimmt.

Die wichtigsten Skalen zur Schwierigkeitsbewertung von Hochtouren:

  • Die Sektionen München & Oberland haben für ihre Touren eine eigene Skala zur Einstufung des Schwierigkeitsgrades und der konditionellen Anforderungen.

  • In Tourenführern des romanischen Sprachraums, der Schweiz und Großbritanniens ist in erster Linie die siebenstufige Alpenskala des Schweizer Alpenclubs bzw. die französische Skala von "leicht" (L/F) bis "extrem" (EX/ABO) gebräuchlich.

 

Alpenskala für Hochtouren

Schweizer SAC-Skala mit entsprechender französischer Skala in Klammern. Zur weiteren Feinabstufung ist außerdem das Nachstellen eines "–" oder "+" möglich.

L (F) = leicht
UIAA-Grad ab I

WS (PD) = wenig schwierig
UIAA Grad ab II

ZS (AD) = ziemlich schwierig
UIAA-Grad ab III

S (D) = schwierig
UIAA-Grad ab IV

SS (TD) = sehr schwierig
UIAA-Grad ab V

AS (ED 1–3) = äußerst schwierig
UIAA-Grad ab VI

EX (ABO) = extrem schwierig
UIAA-Grad ab VII



Abteilungen und Gruppen

In unseren rund 40 ehrenamtlich organisierten Interessen- und Ortsgruppen finden DAVplus-Mitglieder aller Art für jedes Interesse Ansprechpartner und Gleichgesinnte für gemeinsame Aktivitäten quer durch die Bandbreite des alpinen Betätigungsfeldes.

Die Interessengruppen decken sämtliche Bergsportarten sowie Wassersport, Natur- und Umweltthemen und Fotografie ab – sogar Gesang gibt es.

Die Ortsgruppen wenden sich vor allem an Mitglieder aus dem Umland Münchens und besitzen oft ihre eigenen Untergruppen (z. B. Familien, Jugend).

Familiengruppen bieten Eltern bzw. Alleinerziehenden die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre ihren Kindern die Natur nahezubringen – und natürlich auch selbst Spaß dabei zu haben.

Und für größere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (7–27 Jahre) gibt es eine große Auswahl an Kinder- & Jugendgruppen, die nichts zu wünschen übrig lassen.

Noch Fragen?

Wir bieten Top-Beratung in 4 Servicestellen

Die Sektionen München & Oberland haben sich einen umfassenden Mitglieder-Service auf die Fahnen geschrieben:

In vier Servicestellen erhalten Sie kompetente alpine Beratung von staatlich geprüften Berg- und Skiführern und DAV-Fachübungsleitern, die Sie mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und Insider-Tipps aus erster Hand gern unterstützen.

Zusätzlich stehen in den Servicestellen Leihbibliotheken mit jeweils über 10.000 Karten, Führern und Büchern sowie ein Ausrüstungsverleih zur Verfügung.

Servicestelle am Isartor im Globetrotter


Tourenplanung

Erlebnis und Sicherheit optimieren

Ist die geplante Tour für alle zu bewältigen?
Zu einer guten Zeitplanung gehört ein früher Aufbruch
Nebel erschwert die Orientierung erheblich

Bei der Tourenplanung gilt die Devise: nicht einfach drauflos, sondern lieber Ziel und insbesondere die Route, die Bedingungen und das Wetter vorher genau unter die Lupe nehmen.

Jahreszeit
Die Standardzeit für Hochtouren ist von Ende Juni bis Mitte September, für Eiswände ein bis zwei Monate früher und fürs Wasserfalleisklettern Dezember bis Ende Februar. Je nach Witterungsverläufen können die Bedingungen aber jährlich variieren, weshalb man sich immer nach den aktuellen Verhältnissen richten muss.

Aktuelle Wetterlage
Hochtouren erfordern eine stabile Wetterlage, denn bei Gewitter und Nebel kann es schnell sehr ungemütlich und auch gefährlich werden. Im Hochgebirge kommen außerdem noch andere Faktoren wie Lawinengefahr, Auswirkungen starker Sonneneinstrahlung auf die Geländebedingungen, enorme Kälte etc. dazu. Daher im Vorfeld immer die aktuelle Wetterlage checken: Als empfehlenswert hat sich dabei der Vergleich mehrerer Wetterberichte herausgestellt.

Tourenziel und Zeitplan
Neben der Erreichbarkeit des Gebiets, dem Charakter, der Höhe (nötige Akklimatisation) müssen bei der Planung einer Hochtour auch Faktoren wie Gefahrenstellen, Orientierungsschlüsselstellen und das Gewicht des Rucksacks (mehr Ausrüstung) miteinbezogen werden. Was die Gehzeit betrifft, kann man sich an folgender Faustregel orientieren: Je nach Gruppengröße und -können rechnet man zirka 300 Höhenmeter pro Stunde im Aufstieg und 500 im Abstieg. Jedoch sind auch hier zeitintensive Situationen wie unübersichtliche Spaltenzonen, Kletterstellen oder flache Gletscher zu beachten.

Nicht von sich auf andere schließen

Die Tour muss so ausgewählt werden, dass sie den Fähigkeiten aller Teilnehmer entspricht und somit auch vom Schwächsten der Gruppe problemlos bewältigt werden kann!


Ausrüstung


Technische Ausrüstung

Steigeisen und Eisgeräte für Hochtouren

Neben Seil, Helm, Gurt, Karabiner oder Schlingen – die auch schon beim Bergsteigen zum Einsatz kommen können – braucht es zum Hochtourengehen weitere Ausrüstungsgegenstände. Diese variieren je nach Spielform; zur Grundausrüstung schon ab einfachen Gletschertouren gehören aber mindestens:

Steigeisen
Es gibt verschiedenste Material- und Bindungskombinationen und entsprechende Schuhe auf dem Markt. Den breitesten Einsatzbereich erlauben klassische 12-Zacker aus Stahl, mit Körbchen im Zehenbereich und Kipphebel an der Ferse, die für flache Gletscher wie auch steiles Eis geeignet sind. Wichtig sind Antistollplatten, die das Festsetzen von Schnee unter den Sohlen verhindert.

Eispickel
Die Norm unterscheidet zwei Typen von Pickeln: Typ T (technisches Eisgerät für Steileisklettern) und Typ B (Basiseisgerät). Letzteres ist für normale Hochtouren völlig ausreichend. Empfehlenswert sind dabei Allroundpickel mit einer Konvexhaue. Bei der Länge sollte beachtet werden, dass die Pickelspitze am hängenden Arm den oberen Rand des Bergschuhs berührt.

Eisschrauben
Zur Sicherung im steilen Eis oder zur Spaltenbergung benötigt man sogenannte Eisschrauben. Ideal hierfür sind moderne Kurbeleisschrauben aus Stahl, die es in verschiedenen Längen zu kaufen gibt. Auch auf flachen Gletschertouren sollte jedes Seilschaftsmitglied mindestens eine Eisschraube mittlerer Länge (ca. 17 cm) dabeihaben.

Gletscherbrille
Zum ausreichenden Schutz der Augen reicht auf Hochtouren keine normale Sonnenbrille mehr aus, weshalb es spezielle Gletscherbrillen gibt. Diese müssen 100 % Absorption auf allen UV-Wellenlängen, eine starke Absorption des sichtbaren Lichts (über 90 %) sowie eine Abdeckung gegen seitlichen Lichteinfall garantieren.


Das richtige Schuhwerk

Hochtourenstiefel mit Steigeisen

Bei Hochtouren hängt der richtige Schuh vom Einsatzbereich ab, je nachdem, ob es auf Gletschertouren, kombinierte Touren, zum Eisklettern oder auf Expedition geht.

So oder so gilt aber: Die Schuhe müssen passen, möglichst wasserdicht sein und im Gegensatz zu normalen Bergschuhen zum Tragen von Steigeisen geeignet sein.

Grundsätzlich unterscheidet man dabei Bergstiefel, die bedingt und voll steigeisenfest sind:

  • bedingt steigeisenfeste Schuhe ermöglichen das Tragen von Leichtsteigeisen und Steigeisen mit Riemenbindung
  • voll steigeisenfeste Schuhe haben fest am Schuh angebrachte Haltepunkte für Hebelbindungen

Des Weiteren gibt es die Meindl-Klassifizierung (A bis D), die mittlerweile auch von anderen Herstellern übernommen wurde. Für Hochtouren kommen Schuhe der Kategorie C und D infrage.

Für Expeditionen gibt es außerdem Stiefel mit unterschiedlich hohen Wärmeleistungen.

Ausrüstungsliste für Hochtouren

Für Tages- und Mehrtageshochtouren empfehlen wir die Mitnahme folgender Ausrüstungsgegenstände:

  • steigeisenfeste Bergschuhe
  • Steigeisen mit Frontalzacken
  • Rucksack
  • Wetterschutz (Jacke, Überhose)
  • Gamaschen, Handschuhe und Mütze
  • Sonnenschutz (Brille, Hut, Creme, Lippenstift)
  • eine unzerbrechliche Trink-/Thermosflasche
  • Stirnlampe/Taschenlampe
  • Erste-Hilfe-Set
  • Biwaksack (einer pro 2 Personen)
  • Karte, Führer, Kompass und Höhenmesser
  • Ski-/Teleskop-Stöcke
  • Hüftgurt, Alpinhelm und Seil
  • Pickel
  • Gletscherset: 1 HMS-Karabiner, 1 Safebiner, 3 Normalkarabiner, 1 Bandschlinge 120 cm, 3 Prusikschlingen (4, 2, 1 Meter), Rohreisschrauben
  • Mobiltelefon mit eingespeicherter Notfallnummer (international gültig: 112)
  • je nach Tour ggf. Sicherungsmittel wie Keile und Friends, 1 Tube und Steileisgeräte
  • bei Hüttenwanderungen mit Übernachtung: Hüttenschlafsack, Waschzeug, kleines Handtuch


Tipp:
Die meisten der aufgeführten Ausrüstungsgegenstände können Sie übrigens im Ausrüstungsverleih unserer Servicestellen zu günstigen Mitglieder-Tarifen mieten.



Einen Notruf absetzen

Und wenn doch etwas passiert, gilt in jedem Notfall: zuerst alarmieren!

Nur wenn es die Situation gar nicht zulässt (zu wenige Helfer), dann die Bergung und Erstversorgung vorziehen.

So oder so gilt: unbedingt Ruhe bewahren!


Beim Anruf der Rettungsleitstelle schließlich alle W-Fragen in dieser Reihenfolge (wichtig!) durchgehen:

WO ist es passiert?
(Genaue Lagebeschreibung, wenn möglich mit GPS-Koordinaten)

WAS ist passiert?
(Absturz, Verletzung, Orientierungslosigkeit im Nebel ...)

WANN ist es passiert?

WIE VIELE Verletzte gibt es?
(Erwachsene, Kinder)

WELCHE Verletzungen (oder Erkrankungen) liegen vor?

WER meldet den Notruf?
(Für Rückruf Handy-Nummer angeben! Auf mögliche Rückfragen warten, etwa nach den Wetter- und Windverhältnissen!)

Alarmierung per Mobiltelefon:

Im Notfall Ruhe bewahren und die Rettung alarmieren
  • Damit das Mobiltelefon in Notfällen auch funktioniert und genug Akku hat, sollte es während der Tour ausgeschaltet bleiben.
  • Das Handy sucht sich bei einem Notruf automatisch das stärkste Netz.
  • Die internationale Notrufnummer 112 kann bei jedem Mobiltelefon auch anstatt der PIN-Nummer eingegeben werden (vor allem dann wichtig, wenn kein Netz vorhanden ist!).
  • Eigene Nummer sichtbar und wasserdicht außen auf dem Handy anbringen: Viele Menschen wissen in der Hektik und Panik eines Notrufes die eigene Nummer nicht mehr.


Wetterlage

Wird das Wetter halten?

Die Wetterlage in den Bergen sollte bei Hochtouren unbedingt ernst genommen werden, denn bei Gewitter, Nebel oder Schneesturm kann jede fröhliche Tour ganz schnell sehr ungemütlich und vor allem gefährlich werden.

Vor der Tour sollte daher immer sorgfältig der Wetterbericht studiert und die Route den jeweiligen Wetterbedingungen angepasst werden.

Als empfehlenswert hat sich dabei der Vergleich mehrerer Alpenwetterberichte herausgestellt.

 

Allgemeine und weiterführende Informationen rund um die Themen Wetter und Meteorologie finden Sie in unserer Mitgliederzeitschrift alpinwelt 4/2008 "Berg-Wetter".

Aktuelle Bedingungen

Informationen über die aktuellen Bedingungen in den Bergen erhalten Sie auf dem Tourenportal alpenvereinaktiv.com.

Außerdem können Sie die aktuellen (Wege-, Schnee-, Eis-) Verhältnisse für konkrete Tourenziele auf www.alpine-auskunft.de recherchieren und selbst eintragen.

Weitere alpine Auskunftsstellen:
Österreich: Alpine Auskunft des ÖAV, Tel. +43 512 587828
Südtirol: Alpine Auskunft des AVS, Tel. +39 0471 999955
Frankreich: Chamonix, Office de haute montagne (OHM), Tel. +33 450 532208

Wie sind die Verhältnisse vor Ort?


Literatur & Karten

Vor und während der Tour wichtig: eine gute Karte

Literaturauswahl zur Vorbereitung aufs Hochtourengehen: 

  • Peter Geyer, Andreas Dick, Deutscher Alpenverein (Hrsg.), Hochtouren– Eisklettern. Alpin-Lehrplan Band 3. BLV Buchverlag 2013.
  • Tobias Bach, Franz Hölzl, Hochtouren. Bruckmann 2013
  • Olaf Perwitzschky, Bergwandern, Bergsteigen. Alpine Lehrschrift. Rother 2010.
  • G. Hoffmann, M. Hoffmann, R. Bolesch, Deutscher Alpenverein (Hrsg.), Wetter und Orientierung. Alpin-Lehrplan Band 6. BLVB Buchverlag 2013.

Zeitschriften

Karten
Grundsätzlich empfehlen sich Karten mit einem Maßstab von 1:25 000. Große Teile Bayerns und Österreichs decken die Alpenvereinskarten (erhältlich in unseren Servicestellen) ab.

Weitere Tipps zu (Online-) Kartenwerken finden Sie außerdem in unserer alpinen Linksammlung.

 

Hinweis: In den vier Servicestellen der Sektionen München & Oberland stehen Leihbibliotheken mit jeweils über 10.000 Karten, Führern und Büchern sowie ein Ausrüstungsverleih zur Verfügung.

Telefonnummern der Bergrettung

alle europäischen Länder (auch Mobilfunk): 112

Bayern: 112

Österreich: 140

Schweiz Inland: 1414 (im Wallis 144)

Schweiz Ausland: +41 333 33 33 33

Italien (Festnetz): 118

Slowenien: 112

Frankreich (zentral): 15

Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM):
+33 450 531689

 

Weiterführende Infos zu den Themen Sicherheit & Bergmedizin finden Sie außerdem in unseren Alpinen Links.