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Tourenbericht 11/13 W Harzreise

Tourenbericht 11/13 W Harzreise

Teilnehmer: 50 insges.

Namensliste aller Teilnehmer siehe ganz unten.


Anstatt eines üblichen Tourenberichtes, ausnahmsweise und mit Erlaubnis des Verfassers Helmut Schoblik, einer in Reimform. Er wurde von ihm als Nikolaus auf unserer Jahresabschlussfeier vorgetragen:


Eine Reise in den Harz

Eine Reise nach Braunlage in den Harz ist wunderschön,

denn man kann dort vom Hotel weg auf den Brocken Wandern geh’n.

 

Das hat auch Annegret sich denkt

und hat den Bus gen Erfurt g’lenkt.

Dort war dann Pause angesagt.

Ob man das wünsch hat’s vorher g’fragt.

 

Natürlich wünschten es sich alle,

denn in dem speziellen Falle

wusst’ jeder dass in diesem Jahr,

Papst Benedikt auch Gast dort war.

 

Folglich musst’ auch Am-Nord

an jenen würdevollen Ort,

wo laut der Papst von Domesstufen

hat seinen Segen ausgerufen.

 

Als der Bus zum Platz einbog,

Musik über denselben zog

und auf Plakaten war zu lesen:

Festlich ist’s beim Papst gewesen

doch heut’ sei hier Oktoberfest

weil sich das auch schön feiern lässt.

 

Hat man nach einer Stunde g’fragt,

wer sich hinauf zum Dom gewagt,

so war die Antwort frank und frei,

dass eine Stund’ zu wenig sei.

Es hat für eine Bratwurst g’reicht

und für a Maßerl Bier vielleicht.

 

Ein Münchner ist im Himm’l halt

wenn hell die Blasmusik erschallt.

Was schert ihn Erfurt – Papst in Rom,

wenn d’ Brotzeit lockt und s’ Bier beim Dom.

 

A bisserl nördlich – in Nordhausen

waren bald wieder alle draußen.

Durch ein Tor – etwas beengt.

hat sich der Bus hindurchgezwängt.

Der Fahrer – g’setzt den Fall – wär’ b’soff’n,

hätt’ niemals nicht die Einfahrt troffn.

 

Gleich dahinter, nach dem Tor,

trat eine junge Frau hervor

und begrüßte voller Freud’

die angereisten fremden Leut.

 

„Seid willkommen miteinand,

ich erzähl’ euch allerhand,

von den feinen Destillaten,

die aus Korn sind gut geraten.

 

Erst geh’n wir in aller Stille

ins Heiligtum, genannt Destille,

danach zum kühlen Lagerort,

es reift der Korn zehn Jahre dort.

Am Schluss probieren wir mit Stil

die Köstlichkeiten mit Gefühl.“

 

Des Madl führte mit Geschick,

durch jeden Raum der Schnapsfabrik

und hat am Ende, wie versproch’n,

sechs Flascherln zum Probiern anbroch’n.

 

Es gab Liköre und auch Klare,

geschmacklich allerfeinste Ware.

Zu jedem Schluck hatte die Maid

auch einen frommen Spruch bereit.

 

Einen hab ich ausgewählt,

und hoffe, dass er euch gefällt :

Der größte Feind des Menschen wohl,

das ist und bleibt der Alkohol.

Doch in der Bibel steht geschrieben,

du sollst auch deine Feinde lieben.

 

Ach – übrigens – der Bus-Chaufeur

trank weder Korn noch den Likör.

Er musste ja wieder durchs Tor,

das ohne Schramme – wie zuvor.

 

Bald war er droben in Braunlage,

der Bus – am späten Nachmittage.

Das Quartier war optimal,

an einem Hang mit Blick ins Tal.

 

Einige wohnten dort sogar

tief drin im Wald, wo’s finster war.

Das war’n die Ältesten im Kreise,

die schliefen auf besond’re Weise

phantastisch unter alten Bäumen –

ein Genuss – ein Ort zum Träumen.

 

Ein Spaziergang nach dem Essen

ist ihnen äußerst recht gewesen,

denn Bewegung braucht der Mann

und die Frau ja dann und wann.

 


 

 

Am Dienstag sah man voll Erwarten

den Haufen wieder fröhlich starten.

Der Höchste Berg – Sicht bis Berlin –

erhebt sich hier im Harzwald drin.

 

Der Brocken – er war isoliert,

als dort noch Militär marschiert’

und wo einst Stacheldraht und Tod,

der Bürger Freiheit hat bedroht.

Das ist Geschichte – dunkle zwar,

doch ist sie leider wirklich wahr.

 

Heut’ geht man wieder frank und frei

den Berg hinauf – es ist vorbei.

Museum, Hotel, Restaurant,

sind mittlerweil’ weitum bekannt.

 

Um einen Eindruck zu erhaschen,

schnürten die Münchner die Gamaschen,

siebenundzwanzig – ungelogen –

sind vom Tal bergwärts gezogen.

 

Da waren aber noch die Andern,

jene, die nicht gern lang wandern.

Aber Busfahr’n – das tun’s gern –

sowohl die Damen als auch Herrn.

 

Wernigerodes Bahnstation

bemerkt man aus der Ferne schon,

weil’s dort zischt und dampft und raucht,

wenn ein Zug zum Brocken faucht.

 

Rasch war ein Waggon gefunden,

der die dreiundzwanzig Kunden

blitzschnell auf den Berg sollt’ schaffen.

Wie würden da die Wand’rer gaffen.

Die aber sind längst rumgewimmelt,

dann kam die Bahn erst angebimmelt.

 

Gemeinsamkeit suchte man jetzt

und hat den Mittagstisch besetzt.

Der Goethesaal war weiß gedeckt,

damit’s am Berg hochdrob’n auch schmeckt.

 

Erbseneintopf mit Bockwurst

gab’s – und für den großen Durst,

bayrisch hell gebrauten Trank

und auch Weißbier – gottseidank.

 

Schotenfrüchte sind gesund,

und gewachsen sind sie rund.

Gut vermengt mit Hopfensaft

entwickeln sie immense Kraft.

 

Blocksberghexen kennen das

und nutzen sie als Antriebsgas,

wenn sie walpurgisnachts bei Sturm

schwirren um den Hotelturm.

 

AM-Nord berührt das nicht,

es bläst ihnen der Sturm ins G’sicht

beim Weg zurück zur Eisenbahn,

womit sie gemeinsam talwärts fahr’n.

 

Ein Bummel durch die alte Stadt,

die viele Fachwerkhäuser hat,

einen Kaffee – ein Glaserl Wein

vor dem Lokal im Sonnenschein,

dann war mit Wernigerode Schluss,

heimwärts ging’s per Reisebus.

 

Das Abendessen war nicht schlecht,

nur die Portionen war’n nicht recht.

Das freie Aug’ fand kaum Gericht,

selbst eine Lupe half da nicht.

 


 

Nächsten Morgen, früh um acht,

hat keine Sonne mehr gelacht.

Wernigerode war erneut

ausgesuchtes Ziel für heut.

 

Dort das Schloss kurz angeschaut

das aus Sandstein ist erbaut

und dann ab – rund um den Wald

in Quedlinburg war man sehr bald.

 

Ein Nachtwächter wacht tags auch gern,

er spart sich dabei die Latern’.

Ein solcher führte dort gelassen

zu Plätzen und durch Nebengassen.

 

Er zeigte den besoffnen Raben

und wies den Weg zum Höllengraben

und er vergaß auf keinen Fall

das Bier mit Namen Pubarschknall.

 

Für Nachmittag war vorgeseh’n,

den Hexentanzplatz anzuseh’n.

Dort sei’s zur Nacht meist ungeheuer

Hexen hüpften um ein Feuer

und der Teufel reguliert

was um die Mitternacht passiert.

 

Was man am Tag bekommt zu G’sicht,

davor fürchtet sich niemand nicht:

Eine Hex aus Bronz’ gegossen,

wollte einen Stein umstoßen.

Ein Hexenschuss hat sie gestreift

und hat das Rückgrat ihr versteift.

Nun steht sie da – gebückt und starr.

Wie blöd das alte Weib doch war.

 

Weil sie sich nicht mehr wehren kann,

fasst das Kind in manchem Mann

den großen Hexen-Zinken an

und diese Männer glauben dann,

es stünd’ ab jetzt für alle Zeit

für sie nur noch das Glück bereit.

Die Hexennas’ kriegt davon Glanz

und funkelt nachts beim Hexentanz.

 

Der Hex im Blickfeld hockt da Teifl,

der Pferdefuß zeigt’s ohne Zweifl.

Er weist mit seiner Höllenhand

auf d’ Hex, die daloahnt ohne G’wand,

und dabei grinst er hundsgemein,

als würd’ er sich recht dreckig freu’n.

 

Der Blick von ihr in sein Gesicht

besagt: Dein Spott gefällt mir nicht,

wart’ Freunderl bis zur Geisterstund’,

dann räch’ ich mich an dir – du Hund.

 

Gut – man kann sein Hirn verrenken,

kann zur Szene manches denken,

doch wer den Hexenplatz erdacht,

hat sicher wie ein Teufel g’lacht.

 

Obwohl – wenn man’s genau betracht,

hab’n auf dem Patz gnua Hexn g’lacht

und hab’n sich köstlich amüsiert,

als sie den Platz rings inspiziert.

 


 

Neuer Morgen – neuer Tag,

neue Taten ohne Frag’.

Goslar stand im Tageslauf

diesmal als Programmteil drauf.

 

Und die Annegret befand

b’sonders das Bergwerk int’ressant.

Einen Helm – tief in die Stirn,

als Versich’rung für das Hirn,

hat man jedem angemessen,

der einen Kopf dafür besessen.

 

Eine weiß bedresste Dame,

Beate – glaub ich – war ihr Name,

führte in das Abenteuer,

einigen wurd’s ungeheuer.

 

Düst’re, enge Felsengänge

zogen sich weit in die Länge,

Treppen führten nicht zu knapp,

Schächte rauf oder hinab.

 

Mechanik, die man einst betrieben,

hat die holde Maid beschrieben.

Maschinen – die man angeschafft,

war einst das Wasser Antriebskraft.

Es bewegte große Räder

wie bei Mühlen – das kennt jeder,

aber diese Räder hoben

schwere Lasten weit nach oben.

 

Irgendwann – nach ein paar Stunden,

war der Ausgang dann gefunden

und die Stadt im Sonnenschein

lud zum Besuch ins Zentrum ein.

 

Der Bus parkte am Rand der Stadt,

weil’s drinnen keinen Parkplatz hat

und zu Fuß bummelt’ die Schar

zum Marktplatz, was sehr bildend war.

 

Und die Bildung schritt noch fort

mit einer Bimmelbahn vor Ort,

denn Lautsprecher im Innenraum

beschrieben jeden Stein und Baum.

 

Auf einer Brunnensäule stand

ein goldner Vogel umeinand.

Symbolisch hätt’ man ihn gewählt

es sei ein Adler dargestellt.

Allein – hier hilft nur sturer Glaube,

das Wappentier glich einer Taube.

 

Bald war Goslar abgehakt

und als nächstes angesagt

eine Fahrt zum Okersee,

dort sei dann Pause mit Kaffee.

 

Wieso fuhr der Gemeinschaftsbus

nicht sofort ab – wie er es muss?

Vier Münchner fehlten noch – oh Schreck,

sie kamen nicht – warn einfach weg!

 

Ein Suchkommando schwärmte aus,

Martin, Werner – Paul, Fred und Klaus.

Nach einer halben Stund’ warn’s z’rück,

im Schlepp Bohners und Grimms – zum Glück.

 

Mei – ein AM-Nordler – wie man weiß,

kennt sich gut aus in Fels und Eis,

vielleicht noch in der Münchner Stadt,

doch in Goslar ist er schachmatt.

 

Beim nächsten Ziel am Okersee

hat’s g’regn’t , draußt war’s nimmer schee.

Doch drinnen im Windbeutelhaus

sah’s wunderbar gemütlich aus.

 

Kaffeeduft zog durch jeden Raum

Windbeutel gab’s – man glaubt’ es kaum,

mit Sahne und mit Waldesfrucht

und riesig – einfach eine Wucht.

 

Der Windbeut’lkönig hat entdeckt,

dass es dem Ludwig so arg schmeckt

und sponsert noch ein Exemplar,

das anderthalbmal größer war.

 

Das Beste an der Sahne-G’schicht:

Bezahlen musste man sie nicht.

Diesmal blechte ausnahmsweise

der Bergverein sämtliche Preise

 


 

 

Wieder eine Nacht vorbei,

weiter ging die Reiserei.

Diesmal aber mit Gepäck,

der Tag diente dem Heimfahrzweck.

 

Nicht unbedingt beim hellen Tag,

weil das kein AM-Nordler mag,

erst Richtung Dresden – sonst wär’s doof,

später nach Süden Richtung Hof.

 

In Mödlareut war Mittagsrast,

jedermann hat’s gut gepasst.

Das alte Schulhaus – vormals Ost,

jetzt Wirtshaus, tischte frische Kost.

 

Dann ging’s rüber nach damals West.

Mödlareut ist zwar ein Nest,

doch es ist eins, das jeder kennt,

als einzig’s Dorf war es getrennt.

 

Als Denkmal hat man dort erhalten,

Mauern die die Völker spalten.

Ein Museum zeigt auch klar

wie’s noch vor zwanzig Jahren war.

 

Viel Kultur und deutsches Wesen,

war der Sinn der Reise g’wesen.

 

In Erlangen war schon bald,

der allerletzte Reisehalt,

wobei der Reiseproviant

die vorg’seh’ne Bestimmung fand.

 

Ankunft in München um halb acht,

mittendrin in dunkler Nacht.

(Wie g’sagt, man reist nicht gern am Tag,

weil man die Nacht viel lieber mag.)

Weil die Zeit schon fortgeschritten,

hat’s kaum ein Abschiedswort gelitten.

 

Der Annegret richt ich noch aus

Grüße von Sankt Nikolaus.

Ihr habt’s ja g’hört, was ich verles’n,

er ist hoch drob’n dabei gewes’n.

 

Annegret!

Er dankt dir und deine’ Knecht’

wie du das machst gefällt ihm recht.

 

Allen Bergkameradinnen und Bergkameraden

wünsche ich ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest,

einen fröhlichen Rutsch zum Jahreswechsel und ein gutes erfolgreiches und friedliches neues Jahr 2012.

Kommt alle immer gesund aus unseren Bergen nach Hause zurück.

 

 

Euer Helmut Schoblik

 

Sprecher des Hl. Nikolaus auf Erden

 

Teilnehmerliste:

Auer Anni Bramm Richter Anne  Kalchreuter Christel Scheuermeier Hilde 
Auer Helmut Breitsamer Gerti Kalchreuter Hans Schmid Fini
Bauer Magdalena Breitsamer Hans Kausch Roswita Schmid Werner
Bauer Manfred Busse Annemarie Müller Bernd Schmidt Erna Maria
Bechteler Martin Busse Günter Müller Traudl Schoblik Helmut
Bechteler Ruth Duschl Josef Obermeier Anton Schoblik Maria
Beiler Annegret *)  Duschl Regina Obermeier Gerda Schultze Werner
Beiler Manfred Fußeder Elfriede Reingruber Anneliese  Stössel Irmgard
Berger Annelies Grimm Käthe Reingruber Paul Stössel Ludwig
Berger Walter Grimm Siegfried Röhrich Hroswitha Tremmel Renate
Bohner Edith Hirsch Rosa Röhrich (Gatte) Wermuth Klaus
Bohner Erwin Holz Traudl Rupprecht Ilse Wermuth Elisabeth
Hoyer Ute Rupprecht Stefan

*) Organisator

 

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