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Tourenarchiv 2017

Weitere Tourenarchive

++ 2012 ++ 2013 ++ 2014 ++ 2015 ++ 2016 ++ 2017 ++

 

Texte von Rosmarie Püschel



 


Richtung Brechhorn

Skitouren um die Oberlandhütte im Spertental, Kitzbüheler Berge
Zeit: 10.–12. Januar 2017

Aus unserem Winterprogramm seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken sind Ski-Touren um die Oberlandhütte. Sie ist Ausgangspunkt zahlreicher Ski- und Wandertouren und der Schwarzkogel, der Tanzkogel, das Stangenjoch, das Gerstinger Joch, das Brechhorn oder der Floch sind abwechselnd und je nach Schneeverhältnisse die Ziele. Die letzten Jahre wurden statt der Tourenskier auch schon mal die Wanderschuhe eingepackt. Sehr zur Freude war heuer die Hauptperson – der Schnee – reichlich vorhanden, zumindest in der ersten Januarhälfte. Am ersten Tag ging es traditionsgemäß auf den Schwarzkogel. Den Gipfel ersparten wir uns, weil er windverblasen war und sich viele Steine zeigten. Der zweite Tag führte Richtung Brechhorn. Auch diesen Gipfel sparten wir aus, und ein Hochplateau auf ca. 2000 m wurde zum Ziel erklärt. Es war bereits weit über die Mittagszeit, und die Wärme ließ den Schnee weich werden. So blieb eine entspannte Pause in der Sonne, bevor wir im Pulverschnee abfuhren. Die Lawinen-Pieps-Übung am dritten Tag zeigte deutlich, wie wichtig immer wieder die Übung für die Handhabung der verschiedenen Geräte ist.

 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach

Teilnehmer: Ernst, Hedi und Peter, Karin, Ingrid, Johanna, Felix, Erik, Hanna, Erich, Sigrid, Josef, Elke und Gerhard, Hans, Gudrun, Christine, Rosmarie



Wanderung entlang der Würm – von Lochham zur Inselmühle
Zeit: 10. Februar 2017

Umweltfreundlich fahren wir mit der S-Bahn – der S6 – nach Lochham. Leider legt die S-Bahn ihre wöchentliche planmäßige Störung ein und so erwarten uns einige frierende Wanderer am S-Bahn-Ausstieg in Lochham. An diesem Tag ist es zapfig kalt mit Minusgraden. Warm eingepackt mit Mütze und Handschuh gehen wir den beschaulichen Weg entlang der Würm. Die Würm ist ein knapp 40 km langer Fluss und der einzige Abfluss des Starnberger Sees, der bis 1962 Würmsee hieß. Die letzte große Eiszeit vor ca. 10 000 Jahren war die Würm-Eiszeit.
Unser Weg führt vorbei an Schloß Blutenburg, einem ehemaligen Jagdschloß. Herzog Albrecht der Dritte ließ es um 1440 zu seinem Landsitz umgestalten. Heute befindet sich im Schloß das Michael-Ende-Museum, das Erich-Kästner-Zimmer und der James-Krüss-Turm.
Weiter geht unsere gemütliche Wanderung entlang der munter plätschernden Würm und nach durchfrorenen drei Stunden freuen wir uns auf eine Einkehr. Da bietet sich der Gasthof "Inselmühle" bestens für ein schmackhaftes Mittagessen an, bevor wir uns anschließend mit Bus und Bahn wieder nach Hause bringen lassen.

 

Tourenbegleitung: Anton Hirth

Teilnehmer: Christl und Willi, Erna, Heidi, Irmgard, Marita und Herbert, Uta und Norbert, Margit und Erich, Harald, Rosmarie



Skitouren in der Wattener Lizum
Zeit: 14.–16. Februar 2017

Ein Großraumtaxi bringt uns vom Parkplatz in Lager Walchen hinauf zur Lizumer Hütte. Durch die gewonnene Zeit unternehmen wir eine Skitour auf die Mölser Sonnenspitze (2427 m). Die Wattener Lizum ist militärisches Sperrgebiet und Truppenübungsplatz des österreichischen Bundesheeres, weshalb es wegen Schießübungen immer wieder zu Sperrzeiten für Wanderer und Tourengeher kommt. Momentan waren österreichische und holländische Soldaten stationiert.
Aufgrund der Übungspause am nächsten Tag konnten wir eine Tour auf den Geier (2857 m) unternehmen. Der "Geier" erlangte traurige Berühmtheit, als im Februar 2016 fünf tschechische Tourengeher in einer riesigen Lawine ums Leben kamen.
Am dritten Tag wollen wir vor der Abfahrt zum Parkplatz noch eine kleine Tour mitnehmen. Das Eiskarjöchl bietet sich dafür an. Die Wettervorhersage behielt recht mit drei Tagen Sonnenschein und bestem Wetter. Die Schneeverhältnisse waren angesichts der bescheidenen Schneeauflage der diesjährigen Wintersaison überraschenderweise ganz passabel.

 

Tourenbegleiter: Werner Auerbach.

Teilnehmer: Ingrid, Gudrun, Felix, Ernst, Sigrid, Johanna, Sigrid, Karin, Hanna, Christl und Rosmarie



Ausblick in Richtung zur Hinteren Jamspitze

Skitouren um die Jamtalhütte im Paznauntal
Zeit: 07.–10. März 2017

Ausgangspunkt ist Galtür, das 1999 Schauplatz eines schweren Lawinenunglückes war, bei dem 39 Menschen ums Leben kamen. Wir starten zum vierstündigen Aufstieg auf die Hütte. Das Wetter ist unfreundlich und es wird kälter, je weiter wir nach oben kommen. Zum einsetzenden Schneefall kommt ein eisiger Wind und wir sind heilfroh, als endlich die Hütte in Sicht kommt.
Am nächsten Morgen sind wir bei schönem Wetter zusammen mit vielen weiteren Gruppen unterwegs. Wir wollen auf die Hintere Jamspitze. Unser Schreck ist groß, als plötzlich weit vor uns zwei Lawinen runterkommen. Eine Skitouren-Gruppe, die zur Wiesbadener Hütte wollte, hat Glück, sie wird nur eingestaubt. Aber sie wollen nichts mehr riskieren und gehen zurück zur Jamtalhütte. Zwei andere Tourengeher weiter oben werden verschüttet, tragen aber beide zum Glück Lawinen-Airbags und können sich selbst befreien. Inzwischen haben mehrere Leute – auch Werner – einen Notruf abgesetzt. Es dauert gerade mal 10 Minuten, als der Hubschrauber zu Hilfe kommt. Nach dem ersten Schreck und Beratschlagen setzen wir unsere Tour fort und gelangen auf die Hintere Jamspitze. Tolle Aussicht vom Gipfel und Tiefschnee bei der Abfahrt. Der nächste Tag wird ein Hüttentag, das Wetter hat sich verschlechtert und es schneit den ganzen Tag. Wir üben Gletscherspaltenbergung. Abends teilt die Wirtin allen Hüttengästen mit, dass eine Abfahrt ins Tal erst in einigen Tagen möglich sein wird, wenn sich die Lawinenlage entschärft hat. Wir hätten aber die Möglichkeit, entweder abzuwarten oder uns mit dem Hubschrauber auf eigene Kosten nach Galtür hinunter fliegen zu lassen. 150 Leute sind sich einig: "Wir wollen hinunter". Am nächsten Morgen heißt es erst einmal warten. Unser Hubschrauber kommt von Heli Austria, bietet Sitzgelegenheit für neun Personen und so dauert es etwa zwei Stunden, bis wir an der Reihe sind. Der Flug hinunter ist ein Erlebnis und dauert gerade einmal drei Minuten. Bei der Heimfahrt durch das Paznauntal sind die Lawinenabgänge nicht zu übersehen. Riesige Schneemassen wurden mit großer Wucht bis in die Nähe der Straße geschoben.
Es war eine Skitour der etwas anderen Art, aber es war ein Erlebnis, das wir bestimmt nicht vergessen werden.

 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach

Teilnehmer: Ernst, Karin, Johanna, Erik, Hanna, Erich, Sigrid, Rosmarie



 


Skiurlaub im Ultental, Südtirol
Zeit: 19.–25. März 2017

Ziel unserer Skitourenwoche ist heuer das Ultental in Südtirol. Bei der Ankunft in Lana, kurz vor Meran ist schönstes Frühlingswetter mit mediterranem Flair, gelbblühenden Forsythien und rosafarbenen Mandelbäumen. Wunderschön hier, aber 35 Leute wollen ja Skifahren und brauchen jetzt Schnee. Keine Bange, wir fahren jetzt hinauf auf 1300 m und oben erwartet uns ganz bestimmt tiefer Winter und viel Schnee.
Oje, wo ist der Schnee? Die Bergwiesen sind grün und braun und Schnee liegt nur in den Schattenbereichen. Für unsere Touren müssen wir nochmal ein gutes Stück hinauf. Die erste Tour am nächsten Tag führt vom Weißbrunnsee hinauf auf die 2957 m hohe Gleck. Diese Tour ist anspruchsvoll und lang, deshalb fällt die Dienstagstour kleiner aus. Wettermäßig sieht es auch nicht viel besser aus. Der schlechteste Tag wird der Mittwoch. Die Ski bleiben im Keller und jeder macht, wozu er Lust hat. Ein großer Teil der Gruppe fährt hinunter nach Bozen. Das passt gut, wir wollten sowieso schon lange eines der Messner-Mountain-Museen besuchen. Zu unserer Überraschung war der Hausherr, Reinhold Messner, an diesem Tag ebenfalls anwesend. Beeindruckend, was er in all den Jahren an interessanten und exotischen Exponaten zusammen getragen hat.
Am Donnerstag kommen die Skier wieder zum Einsatz und die letzte Tour am Freitag startet in Kuppelwies an der Schwemmalm. Hier sind wir im beschneiten Pistengebiet unterwegs. Einige gehen, einige fahren hinauf, der noch nebelverhangene Mutegg-Gipfel (2658 m) ist unser gemeinsames Ziel. Als Entschädigung für die vorhergehenden Tage wird der letzte Skitag wetter- und schneebedingt ein guter Abschluss.

 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach, Hans Kussegg, Herbert Strobl


Skitouren um die Langtalereckhütte (2450 m), Ötztaler Berge
Zeit: 06.–08. April 2017

Das Wetter im April macht was es will und es will nicht gut werden, weshalb die Tour um zwei Tage verschoben wird. Dies bringt uns drei Tage idealer Verhältnisse. Unser Ausgangspunkt ist Obergurgl, der hinterste Ort im Ötztal. Der Aufstieg führt anfangs über die Piste und weiter zur Schönwieshütte. Nach der Hütte – welche Gemeinheit – geht es mit den Fellen an den Skiern ein gutes Stück wieder hinunter und wir verlieren viele Höhenmeter. Der Aufstieg zur Langtalereckhütte zieht sich in die Länge, aber endlich ist sie erreicht. An diesem Tag erleben wir zwei Jahreszeiten innerhalb sechs Stunden. Unten im Tal ist schönster Frühling und hier oben auf über 2400 m ist noch tiefer Winter. Am zweiten Tag ist das Langtaler Joch unser Ziel und wir freuen uns über Firnschnee bei der Abfahrt. Am dritten Tag geht es auf die Eiskögele. Der Aufstieg ist anfangs moderat, die letzten 15 Minuten zum Ziel sind so steil, dass wir die Skier auf dem Rucksack befestigen und zu Fuß hinaufstapfen. Auf dem Grat ist eine Klettersteigpassage abzuklettern. Wir kommen damit auf die nordwestliche Seite zum Hangererferner, den wir anschließend in nördlicher Richtung hinausfahren, um wieder zu unserem Ausgangspunkt – Richtung Schönwieshütte und nach Obergurgl – zu kommen. 

 

Tourenbegleiter: Werner Auerbach

Teilnehmer: Ernst, Hedi und Peter, Karin und Rosmarie



Marterl zum Flugzeugabsturz

Grenzsteinwanderung entlang der ehemaligen Grenze der Herrschaft Burgrain
Zeit: 24. April 2017

Der Arbeitskreis für Heimatpflege und Kultur vom Markt Isen lädt ein zur mittlerweile 6. Grenzsteinwanderung. Frau Hutterer von der LMU München mit ihrem Team begleitet uns und erklärt die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Stationen. Treffpunkt ist die Filialkirche St. Johannes in Schnaupping. Wir staunen nicht schlecht, als sich eine riesige Menge interessierter Leute einfindet – an die 120 – wie uns später mitgeteilt wird.
So erfahren wir auf unserem Rundweg von den Grenzsteinen zwischen Burgrain und der Grafschaft Haag. Weiter geht's zum Funkturm, der 1965 von der dt. Bundespost unweit der höchsten Erhebung des Landkreises Erding auf 649 m errichtet wurde. Die nächste Etappe sind zwei Leuchtturmfundamente. Die Leuchttürme dienten während des Krieges den vielen Fliegern als Orientierung. Als nächstes bestaunen wir den 2012 erbauten Wetterradarturm mit 45 Metern Höhe. Auf dem Turm befindet sich eine Antenne, die durch ein sechs Meter hohes Radom geschützt ist. Unser nächster Punkt ist ein Marterl, das zum Gedenken an einen Flugzeugabsturz am 19. Mai 1964 erinnert. Das Flugzeug war in Linz gestartet, verlor im Nebel die Orientierung und stürzte unweit der Ortschaft Hub ab, ganz in der Nähe eines bäuerlichen Anwesens. Den Abschluss bilden nochmals Grenzsteine. Diese Wanderung war sehr informativ und hinter jeder dieser einzelnen Stationen verbarg sich eine kleine amüsante, wissenswerte oder traurige Geschichte.
Im Anschluss freuen wir uns über eine Einkehr beim Wirt "z`Weiher", der sich für diesen Ansturm gerüstet hat. 

 

Organisation: Anton Hirth

Teilnehmer: Heidi, Werner, Erika und Hans, Felix und Charlotte, Rosmarie und über 120 Interessierte aus der näheren und weiteren Umgebung



Bergwanderung auf den Semmelkopf und das Trainsjoch, Mangfallgebirge
Zeit: 10. Mai 2017

Das Wetter hätte nicht schöner sein können. Vom Parkplatz in Landl geht es wahlweise über die Forststraße oder einen guten Wandersteig durch das Trockenbachtal hinauf und vorbei an der idyllisch gelegenen Mariandl-Alm. Der Weiterweg ist angenehm, landschaftlich schön und führt auf ein Joch, an dem sich der Weg zweigt zum Semmelkopf und zum Trainsjoch. Der uns bis dahin unbekannte Semmelkopf erweist sich als toller Aussichtsplatz zum Wilden Kaiser. Nach ausgiebiger Mittagsrast in der Sonne geht ein Teil der Gruppe wieder hinunter zur Alm, der zweite Teil geht auf das gegenüberliegende Trainsjoch. Das letzte Stück zum Gipfel wird steiler und ein paar Mal müssen die Hände mithelfen. Oben geht der Abstiegsweg zuerst durch ein Schneefeld – die Überreste der späten heftigen Schneefälle – und zwischen Latschen und teils steilen Stufen, die im Schatten feucht und rutschig sind. Auf der Mariandlalm (Trockenbachalm) spielen an diesem Tag zwei Musikanten. Animiert von diesen beiden stimmen einige Wanderer spontan Lieder an und unterhalten die vielen Besucher, die sich mittlerweile eingefunden haben. Ein Hüttenaufenthalt wie aus dem Bilderbuch und wie man ihn nicht oft erlebt. Es war der schönste Auftakt für die Berg- und Wandersaison.

 

Tourenbegleitung: Margot Lapp

Teilnehmer: Erich, Christl und Willi, Karl, Werner, Franz, Sylvia, Rosmarie



 


Wanderung nach Odelzhausen
Zeit: 18. Mai 2017

Eine sehr lange, aber entspannte Anfahrt mit der S-Bahn bringt uns nach Altomünster. Die Sonne meint es schon gut um diese Zeit im Mai. Von hier geht die etwa 12 km lange Wanderung auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen über Geiselwies mit der einsam stehenden Wallfahrtskapelle. Sie bietet mit einer Bank und Schatten einen idealen Platz für eine Pause. Beschaulich geht's weiter und vorbei an Sittenbach und Sixtnitgern in Richtung Rossbach und zu unserem Ziel in Odelzhausen. Das Bräustüberl stellt sich als stattliches Gebäude der Brauerei heraus, welches auch als Hotel betrieben wird und wo gerade ein Bus viele Übernachtungsgäste anliefert. Auch wir nutzen anschließend die Annehmlichkeiten der Öffentlichen Verkehrsmittel und fahren anschließend mit dem Bus wieder zurück an die S-Bahnstation.

 

Tourenbegleitung: Anton Hirth

Teilnehmer: Christl und Willi, Rosemarie, Heidi, Brigitte und Harald, Rosmarie



Zu den Inschriften am Schneidjoch (1550 m), Brandenberger Alpen
Zeit: 21. Mai 2017

Steinberg am Rofan ist unser Startpunkt. Gutes Wetter ist angesagt und wir gehen einen anfänglich beqemen Weg, der später überraschend steil hinaufführt. Bei der Brotzeitrast an einer kleinen Privathütte bietet sich ein toller Ausblick hinüber zum Guffert, einem der markantesten Gipfel in unseren Vorbergen. Aufgrund der späten Schneefälle trägt er momentan ein weißes Kleid. Gut beschildert geht unser Weg zu den Inschriften hinauf und auch an schattseitigen Hängen sieht man immer wieder einige Altschneefelder.
Die Inschriften gehen lt. den Wissenschaftlern auf die Etrusker zurück und sind bis heute ein Geheimnis, weil sie noch nicht ganz identifiziert und entschlüsselt werden konnten. Sie wurden um 1950 von einem Wanderer in einer Höhle entdeckt. Mittlerweile wurden sie zum europäischen Kulturgut ernannt. Zum Schutz vor Beschädigung wurde davor ein Gitter angebracht. Ein bequemer, aber langer Abstieg führt entlang des Filzmoosbaches mit vielen einladenden Badegumpen wieder hinunter und zu unserem Ausgangspunkt.

 

Tourenbegleitung: Herbert Strobl

Teilnehmer: Werner, Steffi mit Tobias, Rosalina, Rosmarie



Geitauer Alm

Bergtour auf die Aiplspitze (1758 m), Schlierseer Berge
Zeit: 30. Mai 2017

Die Aiplspitze gehört zusammen mit der Brecherspitze und der Rotwand zu den markantesten Gipfeln des Spitzingsee-Gebietes. Hans wählt die Route über den Nordgrat und, aufgrund der leichten Kletterei am Gipfelanstieg, erweist sich diese Variante als anspruchsvoller und interessanter Weg.
Es ist zwar noch Mai, aber die Temperaturen geben sich schon sommerhaft heiß an diesem Tag. Vom Wanderparkplatz in Geitau geht es anfangs gemütlich hinauf. Unser Anstieg führt weiter oben ein Stück entlang des Alplgrabens und zur Geitauer Alm. Sie ist ein willkomener Rastplatz und bietet Zeit für eine Trinkpause. Anschließend geht es in steiler werdenden Serpentinen nach oben. Zusammen mit der Höhe steigen auch die Temperaturen in der Vormittagssonne. Im Wechsel geht es ab dem Sattel durch Latschen, über kurze Steilstufen, über Blockgelände, kleinere Kletter- und Gehpassagen und ein paar ausgesetzten Stellen hinauf zum felsigen Gipfel. Wir genießen eine ausgedehnte Gipfelrast mit beeindruckender Rundsicht, einer Brotzeit, einer kühlen Brise in der Sonne und staunen jedes Mal aufs Neue, wie schön es in unseren Vorbergen und den Münchner Hausbergen ist.

 

Tourenbegleitung: Hans Kussegg

Teilnehmer: Erich, Werner, Ernst, Kony, Petronilla, Lena und Heinz, Ingrid, Gudrun, Sigrid, Rainer, Rosmarie



Taglichtnelke

Botaniktour zum Hönig (2043 m)
Zeit: 14. Juni 2017

Mit Helmut, einem exzellenten Kenner der Alpen-Botanik, unternehmen wir eine Tour zum Blumenberg, dem Hönig, in den Lechtaler Alpen. Unser Ausgangsort ist Berwang, ein auf 1300 m hoch gelegener idyllischer Ort. Von hier aus gehen wir durch das Tal des Älpeles-Baches zum Älpele (1663 m) und von da in westlicher Richtung aufsteigend auf das Satteljoch auf 1944 m. Von dort über den NW-Grat ziehenden Grasrücken auf das Sonnjoch (2054 m) und weiter auf den vorgelagerten Gipfel des Hönig (2032 m).
Zur Botanik weiß Helmut: Im unteren Teil des Älpeles-Tales sowie im Bereich des Hönig herrschen steile lehmreiche Mergelhänge mit reichlich Oberflächenwasser. Hier finden wir dichte hochwüchsige Stauden. Der obere Teil des Tales ist teilweise mit Moränenresten bedeckt, das Gestein stammt aus den Hauptdolomit-Bereichen der südlich gelegenen höheren Gipfel. Das Gebiet ist von hoher landschaftlicher Schönheit.
Von dieser Aussage können wir uns beim Abstieg mit eigenen Augen überzeugen. Eine unübersehbare Fülle der schönsten Bergblumen aller Art säumen die Berghänge und lassen sie in allen Farben leuchten.

 

Tourenbegleitung: Helmut Hornik

Teilnehmer: Werner, Felix, Erich, Oskar, Sigrid, Rosemarie, Hans, Rosmarie



Fahren wir den steileren schattigen  oder den längeren sonnigen Weg ?

Radlrunde: Mangfall – Leitzach
Zeit: 20. Juni 2017

Der S-Bahnhof in Aying war Treff- und Ausgangspunkt unserer Radlrunde. Wieder ist es ein heißer Tag, aber wir hoffen, dass uns beim Radeln ein frischer Wind um die Nase weht. Wir sind kaum einen Kilometer unterwegs, da ertönt ein Schrei: "Reifenpanne". Kein Problem! Bruno, einer unserer versierten Radlfahrer, hat den platten Reifen in einer Rekordzeit von 10 Minuten gewechselt. Da sind nur noch die Spezialmonteure der Formel 1 beim Reifenwechsel am Boxenstopp schneller.
Weiter gehts! Wir haben noch eine Strecke von 60 km vor uns. Die Wegstrecke ist ein Teil des Mangfall-Radweges und die Streckenführung hat Erich erkundet und ausgeweitet. So geht es von Aying in Richtung Bad Aibling, Irschenberg, Leitzach, Naring, Westerham und zurück nach Aying. Es ist ein heißer Tag und die Sonne heizt uns zusätzlich zu den knackigen Schiebestrecken an. Am Aschbacher Berg liegt der Aschbacher Hof gerade günstig. Ganz klar, da muss zum Schluss eine Einkehr her, zum Durst löschen und Kaffee und Kuchen gibt es obendrein. 

 

Tourenbegleitung: Erich Lintner

Teilnehmer: Ernst, Hedi und Peter, Werner, Ingrid, Felix, Erik, Sigrid, Bruno, Anton und Anton, Hans, Rosmarie



Ackerlspitze (2329 m), Wilder Kaiser – zweithöchster Kaisergipfel
Zeit: 04. Juli 2017

Ein Mix aus Sonne und Wolken verschafft uns ideales Bergsteigerwetter, nur der zähe Hochnebel über den Kaisergipfeln will einfach nicht weichen.
Wir starten von der Kaiser-Südseite, von Hüttling aus. Ein landschaftlich großartiger Aufstieg führt vorbei am Stiegenbach-Wasserfall und weiter über Wiesen mit blühende Alpenrosen zur Ackerlhütte (1455 m). Zeit ist nur für eine kleine Rast, der Weg ist noch lang. Über Wiesenhänge und in Serpentinen hinauf kommt man zur alten verfallenen Ackerlhütte. Ab hier kommen die Helme zum Einsatz. Der Weg quert ein Schotterfeld und führt anschließend über eine steile und teils ausgesetzte, aber versicherte Steilstufe – dem Niedersessel – hinauf.
Weiter gehts nach oben und dann tritt ein, was einige von unten beim Hinaufschauen befürchtet haben. Ein Firnfeld  hält sich hartnäckig bis in den Sommer. Es ist jetzt im Juli so fest gefroren, dass ein gefahrloses Aufsteigen nicht möglich ist. Es sind keine eingetretenen und festgefrorenen Fußstapfen vorhanden und Steigeisen hat keiner dabei. Nach Beratschlagung siegt die Vernunft und alle sind sich einig, dass eine Umkehr die richtige Entscheidung ist. Große Traurigkeit kommt nicht auf, weil der Hochnebel immer noch keine Sicht zu den markanten Gipfeln zulässt.
Trotz des fehlenden Gipfels war es eine schöne Tour und mit über 1000 Höhenmeter eine vollwertige Tagestour. Mit der anschließenden Einkehr bei Kaffee und Kuchen wird es ein abgerundeter Tag – auch ohne Gipfel.

 

Tourenbegleitung: Hans Kussegg

Teilnehmer: Christl, Werner, Sigi, Kony, Heinz, Karin, Rosmarie



Großglockner vom Lucknerhaus

Glocknergebiet – von Hütte zu Hütte
Zeit: 17.–21. Juli 2017

Start beim Lucknerhaus, von hier zur Lucknerhütte. Aufstieg zur Stüdlhütte und zurück zur Lucknerhütte. Aufstieg zur Salmhütte. Übergang zur Glorerhütte.

Es geht weit hinauf mit dem Auto, das Luckner Haus liegt auf 1920 m mit einem großen Parkplatz, der für den Ansturm auf den Großglockner manchmal nicht ausreicht. Der Parkplatz ist momentan eine große Baustelle, die Autos stehen entlang der Straße. Bei schönem Wetter gehen wir das Ködnitztal zur Lucknerhütte (2241 m) hinauf zur ersten Übernachtung. Hier bleiben wir zwei Tage und sind bestens versorgt. Die Zimmer sind neu, der Waschraum modern mit zwei Duschen und das Essen ein Gaumenschmaus. Die Hütte verdient das Prädikat Vier-Sterne-Hütte. Tagesziel ist am nächsten Tag die Stüdlhütte auf 2802 m und der Aufstieg zur "Schere". Der Felsriegel teilt das Teischnitzkees und das Ködnitzkees. Am nächsten Morgen verzögert ein kleiner Regenschauer unseren Abmarsch zur Salmhütte. Nach einem angenehmen Weg hinauf kommt die Pfortscharte. Ein steiler Anstieg über losem Geröll, jedoch gut zu gehen. Puh, geschafft,  wir stehen auf 2828 m. Die Salmhütte ist bereits in Sicht, aber erst geht es wieder steil hinunter. Nochmals ein kleiner Anstieg zur Salmhütte und leicht einsetzender Regen kurz vorher, lässt den Schritt schneller werden. Die Sonne kommt wieder, wir haben Zeit und ein Teil der Gruppe geht Richtung Hohenwartkopf. Drei Leute steigen weiter über das Firnfeld auf die Hohenwartscharte. Abends kommen wir alle wieder zusammen. Am nächsten Tag soll ab Mittag das Wetter wieder unbeständig werden, weshalb wir gleich nach dem Frühstück aufbrechen zur Glorerhütte. Höhepunkt dieses Weges ist der "Glatzsteig". Große steile Treppen und Drahtseilsicherungen leiten über einen Felsriegel. Oben eine Verschnaufpause, bevor ein schöner Wanderweg fast eben weiterführt. Nach 1,5 Stunden ist die Glorerhütte in Sicht. Das Wetter ist noch gut und wir gehen auf eine Anhöhe mit Aussicht zum Großglockner, der sich leider schon verhüllt hat. Für vier Leute ist die Tour beendet, alle anderen bleiben einen Tag länger. Der Abstieg zum Lucknerhaus ist ein guter Weg, gesäumt mit schönsten Bergblumenwiesen.

 

Tourenbegleitung: Erik Boger, Werner Auerbach

Teilnehmer: Ingrid, Gudrun, Traudl, Christine, Rosi, Sigrid, Felix, Johanna, Ernst, Erich, Rosmarie



 


Gufelsee, darüber ganz hinten die Gr. Leiterspitze

Parzinn, Lechtaler Alpen
Zeit:  23.–25. August 2017

Die Hanauer Hütte thront auf einem Berg-Podest und ist schon von weitem sichtbar. Sie ist eine der Stationen auf dem Weitwanderweg E4 und dementsprechend stark frequentiert. Eingerahmt wird sie von prominenten Lechtaler Bergen wie Reichspitze, Gr. Schlenkerspitze, Dremelspitze, Schneekarlespitze, Steinkarspitze, Parzinnspitze und der Kogelseespitze. Die Kogelseespitze ist einer der wenigen Lechtaler Gipfel, die unschwierig zu erreichen sind. Sie ist unser Ziel am ersten Tag. Vorbei am malerisch gelegenen Gufelsee geht es über das Gufelseejoch hinauf.

Der zweite Tag wird mit einer Tour auf die Parzinnspitze ein Highlight. Leichte Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrad führt zum Gipfel auf 2613 m und, wo es ausgesetzt wird, sichert uns Hans mit einem Seil im Auf- und Abstieg. Unterstützung bekommt er von Werner und Franz, und bei diesen drei versierten Tourenbegleitern fühlen wir uns bestens aufgehoben. Alle kommen wieder gut unten an und sind begeistert von diesem Erlebnis. Die Hälfte der Gruppe geht im Anschluss den Hanauer Klettersteig, der unterhalb der Hütte mit einer leichten und einer schweren Variante durch eine Klamm nach oben führt. Dunkle Wolken ziehen auf, und während des Abendessens kommt ein ordentlicher Regenguss mit Wind und Graupelschauern.

Am dritten Tag ist die anspruchsvolle Gr. Schlenkerspitze mit 2827 m geplant. Von der Hütte geht es auf das Galtseitejoch auf 2421 m. Das anfänglich gute Gehgelände wird zum Schrofengelände. Steile Geröllpassagen, Tiefblicke über senkrechte Abstürze und unmarkiertes Felsgelände verlangen eine große Portion Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Jeder Griff dieser brüchigen Steine muss vorher geprüft werden, ob er hält, und weglos geht es weiter steil nach oben zu einem Felsaufschwung. Das Sicherungseil käme wieder zum Einsatz, aber unsere große Gruppe im Auf- und Abstieg zu sichern wäre sehr zeitaufwendig, denn die Schlenkerspitze ist über 200 m höher als die Parzinnspitze. Es würde spät werden, wir haben noch einen langen Abstiegsweg und fahren heute nach Hause. Dies ist ein weiterer Grund, jetzt umzukehren. Sehr vorsichtig geht es die abschüssigen Querungen wieder hinunter zum Galtseitejoch. Hier lässt es sich in der Sonne gut Pause machen, bevor uns ein langer Abstieg zum Parkplatz bringt. Es waren drei tolle, erlebnisreiche Tage in einer landschaftlich großartigen Bergkulisse. 

 

Tourenbegleitung: Hans Kussegg
Teilnehmer: Sylvia, Franz, Liese, Werner, Christl, Karin, Felix, Kony, Heinz, Ernst, Sigrid, Helmut, Ulli, Rosmarie


Lamsenspitze (2508 m),  Karwendel
Zeit: 04.–05. September 2017

Die Wetterprognose für die zwei Tage wäre ganz gut gewesen, aber das Wetter hält sich nicht dran. Wir parken in der Gramai und steigen über das Falzthurntal auf zur Lamsenjochhütte. Bereits hier zeigt sich die Lamsenspitze als imposante Felsgestalt, und zu unser Überraschung liegt auf dem Lamskar bereits Schnee.  Nach der Hüttenrast gehen wir zum Einstieg des Klettersteigs. Ein gut angelegter, mittelschwerer Steig führt hinauf, bevor es im sogenannten Tunnel weitergeht. Hier ist es feucht und dunkel, aber eine Stirnlampe wird nicht benötigt. Die Schlüsselstelle ist der Ausstieg, hier geht es etwa 10 Meter gerade hinauf, und ein paar Stellen erfordern Armkraft. Nach dem Ausstieg zeigt sich die Aussicht ins Inntal. Wir stapfen durch den Schnee etwa eine halbe Stunde hinauf, um zur Abstiegsstelle zu kommen, die über das Lamsenkar zur Hütte hinabführt, die bereits weit unter uns zu sehen ist. Drahtseilversichert geht es zum Glück die erste Etappe im Felsengelände hinunter. Ohne diese Sicherung wäre es im Schnee heikel geworden. Vorsichtig und etwas rutschig geht es weiter, das Gelände wird flacher, und wir kommen wohlbehalten auf der Hütte an. Am nächsten Tag wäre die Lamsenspitze geplant, aber ein Blick morgens aus  dem Fenster zeigt es deutlich; heute nicht ! Hochnebel verwehrt die Sicht, und es regnet. Zudem erfahren wir von anderen Leuten, dass sie gestern auf die Lamsenspitze wollten, aus Sicherheitsgründen aber alle umgekehrt sind. Die Trittspuren waren voller Schnee und das Sicherungsseil teilweise im Schnee versteckt. Es wird ein gemütliches Frühstück in der Hütte, die trotz dieses Wetters voll belegt ist, bevor wir im Regen hinuntergehen. Das Regenwetter hält sich nur in den Bergen, bei der Heimfahrt Richtung München wird es immer besser, und sogar die Sonne lässt sich sehen.      

Tourenbegleitung: Werner Auerbach

Teilnehmer: Ernst, Hedi und Peter, Felix, Erik, Sigrid, Johanna, Karin, Hans, Rosmarie



10-Seen-Radtour  im Bereich der Osterseen
Zeit: 22. September 2017

Unsere Radltour beginnt abenteuerlich: Kurz nach dem Start am Parkplatz vom Buchheim-Museum in Bernried bietet sich uns ein nicht eingeplanter Hindernis-Parcour. Das letzte Sturmtief hat ganze Arbeit geleistet und knickt ausgewachsene Bäume um wie Streichhölzer. Es geht drunter oder drüber, einige schieben und ziehen ihre Räder unten durch,  andere heben sie drüber. Alle bringen wir unsere Räder heil hinüber, und weiter geht die Fahrt, denn mit einer Länge von knapp 50 km ist die Tour nicht kurz, aber sehr kurzweilig. Unser Weg führt abwechslungsreich durch eine reizvolle Landschaft, durch lichte Mischwälder, über Wiesen und vorbei an kleinen Dörfern. Wir fahren immer wieder auf befestigten Wegen oder Nebenstraßen, aber überwiegend auf Schotterwegen. Wir lassen uns durchschütteln auf Waldwegen mit kleinen und großen Wurzeln und bestaunen die vielen zauberhaften Seen, die eingebettet liegen inmitten von Schilfgürteln oder Wiesen. Das ganze Gebiet der über 20 Osterseen ist ein Naturschutzgebiet, ein Kleinod,  ein beschauliches Idyll mit ländlichem Charakter, und hat schon zahlreiche Künstler inspiriert. Iffeldorf liegt auf der Hälfte unserer Strecke und eignet sich ideal für eine Mittagsrast. Der Gasthof "Osterseen" mit seiner Terrasse und dem wunderschönen Ausblick auf einige Moorseen ist bestens geeignet, in der Sonne zu verweilen und die Beine auszustrecken, bevor wir auf unserem Rundweg wieder zurückfahren.  

 

Tourenbegleiter: Bruno Hachenburg

Teilnehmer: Werner, Hedwig und Peter, Sylvia und Hans, Sigrid und Dieter, Ernst, Erich, Hans, Helmut, Rosmarie



Lochner Wasserfall

Bergwanderung auf das Lochner Horn (1448 m), Chiemgauer Alpen
Zeit: 23. September 2017

Unsere vorletzte Bergwandertour im Sommerprogramm führt uns bei schönem Spätsommerwetter auf das Lochner Horn. Start ist der Ort Walchsee, und abwechslungsreich geht der Weg hinauf über Wiesen, durch lichten Wald, vorbei an der Kohlenriedalm und zum Schluss etwas steiler über einen Grashang. Der Berg hat zwar kein Gipfelkreuz, aber eine große Wiesenfläche für die Gipfelrast. Trotz seiner geringen Höhe kann er punkten mit einer schönen Rundsicht.  Südwestlich zum Zahmen und Wilden Kaiser, nördlich zum Geigelstein und Breitenstein und nicht weit entfernt die markante Rudersburg. Herbert hat die Tour als Rundtour geplant, und so kommen wir beim Abstieg an der Burgeralm vorbei, die bei Wanderer und Mountainbiker gleichermaßen beliebt ist. Hier genießen wir zusammen mit vielen anderen Wanderern die warme Spätsommersonne und bei einer Brotzeit den würzigen, selbst gemachten Bergkäse. Beim Abstieg folgen wir der Beschilderung und kommen am idyllisch gelegenen Lochner Wasserfall vorbei. 

 

Tourenbegleitung: Herbert Strobl

Teilnehmer: Rosalina, Miriam, Katharina, Helmut, Ulli, Hans, Rosmarie



Bike & Hike Tour auf den Schinder (1808 m), Tegernseer Berge
Zeit: 11. Oktober 2017

Der Schinder macht seinem Namen alle Ehre, wenn man den Aufstieg über das steile Schinderkar wählt, das im oberen Teil durch brüchigen Fels drahtseilgesichert hinaufführt. Wir gehen es gemächlicher an und starten mit den Rädern bei der Schwaiger Alm. Die Steigung der etwa 8 km langen Auffahrt in der Langen Au ist moderat und verlangt keine Schiebestrecke. Nach einer Stunde ist die Jagdhütte erreicht und ab hier geht es zu Fuß weiter. Der Steig führt über Almwiesen höher zur Rieselsbergalm mit Brotzeitrast. Der Anstieg teilt sich in einen leichten und einen schwierigeren Weg. Wir wählen den schwierigeren und kommen zu einer Felsrinne. Mittels Drahtseilsicherung ist sie in leichter Kletterei gut zu bewältigen. Die Sonne heizt uns auf diesem südseitigen Aufstieg zusätzlich auf, aber ein bisserl Schinderei muß schon sein. Das letzte Stück geht durch Latschen und dann ist es geschafft. Was für ein spektakulärer Panoramablick zum Großglockner, Großvenediger und bis zur Zugspitze! Die warme Herbstsonne und die fantastische Aussicht verleiten zu einer ausgedehnten Gipfelrast und flugs ist eine Stunde rum. Weil aber keine Bergtour auf dem Gipfel endet, starten wir wieder zum Abstieg. Das Beste kommt zum Schluss: die knieschonende Abfahrt mit den Rädern erspart uns einen ewig langen Abstieg ins Tal.  

 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach
Teilnehmer: Hans, Karin, Werner, Ingrid, Felix, Johanna, Erich, Sigrid, Ernst, Rosmarie



Noch ist blauer Himmel

Wandertour auf den Wallberg (1722 m ), Tegernseer Berge
Zeit: 8. November 2017

Mit "Ski- oder Wandertour – je nach Schneelage" stand die Tour im Programm. "Schau ma mal, was geht", meint Werner ein paar Tage vorher, nachdem der Wetterbericht für die höheren Lagen Schnee gemeldet hatte. Der Wallberg wird als Ziel auserkoren, und obwohl es ab dem Parkplatz nahe der Monialm bereits Schnee gibt, wird es eine Wanderung. Zum Skifahren fehlt noch ein halber Meter. Das Wetter überrascht uns, gestern war typisches Novembergrau mit Niesel, und heute strahlt die Sonne vom blauen Himmel. Aber leider nicht mehr lange: Nach zwei Stunden zieht es immer mehr zu, und bei der Ankunft auf dem Gipfel lässt der Nebel keine Sicht mehr zu, nicht einmal zum Nachbarn, dem Setzberg. Die Brotzeitrast fällt dementsprechend kurz aus, und vorsichtig stapfen wir wieder hinunter. Die steinigen Stufen im Gipfelbereich sind mit Schnee bedeckt und rutschig. Unser Abstieg geht wieder vorbei an der Wallberg-Bergstation, und das Wallberg-Kirchlein, das sich beim Aufstieg noch dezent im Nebel gezeigt hat, versteckt sich nun fast ganz im Nebelgrau.

 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach

Teilnehmer:  Margot, Ernst, Karin, Ingrid, Johanna, Erich, Sigrid, Hans, Rosmarie



Wanderung nach Andechs, Zeit: Do., 30. November 2017

"Wenn alle Berghütten zu sind, Andechs ist offen". Unter diesem Motto wählt Erik seine Tour zum "Heiligen Berg". Im 20-Minuten-Takt bringt die S8 die Besucher und Gäste nach Herrsching. Von hier aus geht die gemütliche Wanderung durch das beschauliche Kiental hinauf zum Kloster Andechs, einer Benediktinerabtei. Andechs ist nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrsort in Bayern. Hier kommen Körper und Geist gleichermaßen auf ihre Kosten. Die wunderschöne, mit Stuck und Fresken reich verzierte Kirche erfreut das Auge. Für den irdischen Genuss sorgen ein deftiger Braten, das Andechser Klosterbier und zur Abrundung eine unwiderstehliche Schokoladentorte. 

Tourenbegleitung: Erik Boger

Teilnehmer: Gudrun, Marita und Herbert, Christine, Christl und Willi



Nikolaustour auf die Lenggrieser Hütte, Bayerische Voralpen
Zeit: 09.–10. Dezember 2017

Nach vier Jahren wieder eine Nikolaustour mit Skiern! Beim Aufstieg im Hirschbachtal sind wir für die ca. 750 Hm 3,5 Std. unterwegs. Wir gewinnen auf dem langen Weg und der geringen Steigung kaum Höhenmeter. Nach der  Mittagsrast steigen wir auf zum Seekarkreuz. Je näher der Gipfel kommt, umso stärker bläst der Wind. Unterhalb des Gipfels deponieren wir die Ski. Das Verlangen ist groß, den sturmumtosten Gipfel auszusparen, aber so kurz unterhalb aufzugeben geht nicht. Oben ein Händedruck, ein "Berg Heil", und nix wie runter. Nicht mal ein Foto. – Seekarkreuz zum ersten.
Die abgezogenen Felle flattern im Wind und kleben gegeneinander, aber irgendwann sind sie verstaut, die Schuhe festgezurrt, die Skibindung auf Abfahrt gestellt, und ab geht's den Westhang hinunter. Was für ein Schnee! Kniehoher Pulver, daunenweich, fluffig – und unverspurt!! "Mei is des schee", "des is da Wahnsinn", "des san ja kanadische Verhältnisse!" Unten angekommen, gibt es für die Hälfte der Gruppe kein Halten. Die Felle kommen wieder drauf, und der Hang wird noch mal aufgestiegen.
– Seekarkreuz zum zweiten.
Abends lassen wir uns das gute Essen und die reichhaltigen Portionen schmecken. Das Hüttenehepaar meistert souverän den Betrieb der vollen Gaststube. "Um Neune in der Bindung", lautet die Ansage von Werner beim Frühstück. Wieder gehen wir die Aufstiegsspur von gestern hinauf, und wieder weht uns der Wind auf dem Gipfel fast um. Werner fährt abseits der Wächten vorsichtig in den Osthang hinein, hinunter zu den Rauhalmen. Dieselben traumhaften Verhältnisse wie gestern.
– Seekarkreuz zum dritten.
Und wieder kommen die Felle drauf, diesmal für den Anstieg zum Brandkopf, einem kleinen Nachbarberg. Oben wieder Umbau und Abfahrt. Nochmaliges letztes Auffellen zum Anstieg auf das Seekarkreuz, um zum Rückweg zu gelangen. Der Anstieg testet unsere Sturmtauglichkeit. Der Wind weht die Schneekristalle waagrecht, und wir bekommen ein Gratis-Gesichts-Peeling. Auch die sprachliche Verständigung friert ein. Die Abfahrt bei diesen famosen tollen Schneeverhältnissen ist eine Wiederholung von gestern. Schöner geht es nicht.
– Seekarkreuz zum vierten.
Auch die lange Abfahrt auf der Forststraße zum Parkplatz im weichen Schnee und in dieser zauberhaften Winterlandschaft ist ein Vergnügen. Zwei Super-Tourentage – ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. 

Tourenbegleitung: Werner Auerbach

Teilnehmer: Katharina, Ernst, Liesl, Markus und Andreas, Sigrid, Erik,  Johanna, Felix, Erik, Rosmarie