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Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus

2434 m, Ötztaler Alpen

Taschachhaus 2434 m

Ötztaler Alpen

allgemein zugängliche, bewirtschaftete Hütte (Kategorie I) der Sektion München, erbaut 1873/74, Neubau 1898/99, modernisiert zuletzt 2005–08

Das Taschachhaus liegt am nördlichen Fuß des Urkundkopfs im hinteren Pitztal, 30 Gehminuten vom Taschachferner entfernt und inmitten zahlreicher Dreitausender.

Das Taschachhaus ist sowohl aufgrund des alpinen Umfeldes als auch aufgrund seiner Ausstattung ein perfekter Stützpunkt für die hochalpine Ausbildung. Mehrere Seminar- und Gruppenräume, eine Indoor-Kletteranlage, komfortable Zimmereineinheiten, warme Duschen und eine perfekte Küche – Bergsteigerherz, was willst du mehr?

Das Taschachhaus ist Stützpunkt der 4-tägigen "Pitztaltour" und der "Pitztaler Runde".

Das Taschachhaus im Überblick

Öffnung: derzeit Winterraum offen;
voraus. Öffnung 2016: 9. Juni bis 22. September
Kontakt & Reservierung:

Barbara Klingseis & Christoph Eder
Tel.: +43 664 1384465, E-Mail

Schlafplätze:

15 Matratzenlager (5 x 3 Plätze, 2 x 4 Plätze, 4 x 6 Plätze, 1 x 7 Plätze, 1 x 10 Plätze, 2 x 12 Plätze); 9 Zweibett-, 5 Vierbettzimmer; Winterraum mit 28 Plätzen; gesamt: 154 Schlafplätze

Ausstattung: Waschräume, Duschen, WC's, 2 Trockenräume, Schuhraum, Kletterhalle, Seminarräume, Winterhaus – siehe auch Informationen
Aktivitäten: alpine Wanderungen – Hochtouren – Bergtouren – Skitouren – Skihochtouren

Tarife & Preise:

Hüttentarife, Stornoregelung


Die Hüttenwirte

Die Hüttenwirte: Barbara Klingseis & Christoph Eder
"Beide sind wir begeisterte Bergsteiger.
Worüber wir uns freuen: Wenn uns die Gäste eine aktuelle Tageszeitung mitbringen ..."
Barbara Klingseis & Christoph Eder

Wetter



Bilder

Video

Webcam


Übernachten auf dem Taschachhaus

Das Taschachhaus inmitten der Pitztaler Bergriesen

Das Taschachhaus ist eine von 16 bewirtschafteten Schutzhütten der Sektionen München & Oberland und steht als allgemein zugänglicher Stützpunkt mit ingesamt 154 Schlafplätzen zur Verfügung.

Alpenvereins-Mitglieder zahlen ermäßigte Übernachtungsgebühren und haben Anspruch auf ein preiswertes Bergsteigeressen. Aber auch als Nichtmitglied sind Sie herzlich willkommen!

Das Taschachhaus ist sowohl aufgrund des alpinen Umfeldes als auch aufgrund seiner Ausstattung ein perfekter Stützpunkt für die hochalpine Ausbildung. Mehrere Seminar- und Gruppenräume, eine Indoor-Kletteranlage, komfortable Zimmereineinheiten, warme Duschen und eine perfekte Küche – Bergsteigerherz, was willst du mehr?

Bitte beachten Sie auch die nützlichen Informationen rund ums Taschachhaus.



Schlafplatz reservieren

Ein Zimmer auf dem Taschachhaus
Die Reservierung der gewünschten Schlafplätze auf dem Taschachhaus erfolgt direkt über die Hüttenwirte: Tel. +43 664 1384465 (nur während der Saison!) oder per E-Mail.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, frühzeitig zu reservieren: ganz besonders dann, wenn es sich um mehrere Übernachtungsgäste handelt.

Änderungen einer Reservierung sollten den Pächtern unbedingt mitgeteilt werden, kurzfristig aber bitte nur per Telefon!

Eine frühzeitige Absage bei Verhinderung ist obligatorisch: Nicht nur um den Wirten die Organisation zu erleichtern und evtl. Stornokosten zu vermeiden, sondern auch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wer nicht kommt, kann auch verunglückt sein!

Das muss mit

Ein Muss: der Hüttenschlafsack
  • ausreichend Bargeld, Kartenzahlung ist nicht möglich
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide, z. B. erhältlich im DAV City-Shop): gehört – auch in Zimmerlagern – aus hygienischen Gründen zur Grundausstattung
  • kleiner Müllbeutel, um den eigenen Müll wieder wieder mit ins Tal zu nehmen
  • Stirnlampe für nächtliches oder frühes Aufstehen
  • Hüttenschuhe in Form von leichten Schlappen mit möglichst fester Sohle, da mindestens die Schlafräume nicht mit Bergschuhe betreten werden dürfen
  • kleines Handtuch und Waschzeug für die Waschräume und Münzduschen
  • ggf. Ohrstöpsel

Während des Aufenthalts

Gastraum im Taschachhaus
  • Auf dem Taschachhaus gilt striktes Rauchverbot.
  • Jeder Nächtigungsgast muss sich vor allem der Sicherheit wegen in das Hüttenbuch eintragen.
  • Hüttenruhe ist um 22 Uhr.
  • Es gilt die Hüttenordnung des DAV, ÖAV und AVS.
  • Für Übernachtungsgäste bietet das Taschachhaus Halbpension an, für Alpenvereinsmitglieder außerdem noch ein "Bergsteigeressen" (das nicht mehr als 8 Euro kosten darf).
  • In der Regel gibt es morgens wie abends feste Essenszeiten; die genauen Uhrzeiten erfährt man vor Ort.
  • Bei Zahlung des Übernachtungspreises erhält man als Beleg eine sogenannte Schlafmarke, die gleichzeitig als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung gilt.


Hüttenkategorie I

Alpenvereinshütten werden nach ihrer Funktion in drei verschiedene Kategorien eingeteilt. Das Taschachhaus gehört zur Kategorie I:

Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Ihre Ausstattung ist schlicht, einfache Verköstigung ist ausreichend. Sie ist Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet und für den Besucher nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert in der Regel mindestens eine Gehstunde. Sie kann bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein.

Hüttenordnung der Kategorien I und II des DAV, ÖAV und AVS

Julian Bückers
Hüttenkategorie I: das Taschachhaus

Vorteile für Mitglieder

DAVplus-Mitglieder bekommen nicht nur eine ermäßigte Übernachtungsgebühr, ein günstiges Bergsteigeressen und -getränk auf ca. 2000 DAV-, ÖAV- und AVS-Hütten alpenweit, sondern es stehen ihnen auch exklusiv 25 eigene Selbstversorgerhütten beider Sektionen zur Verfügung.

Doch nicht nur auf Hütten genießen Mitglieder eine Reihe von Vorteilen: Sie haben u. a. auch Anspruch auf einen ermäßigten Eintrittspreis in Kletteranlagen, bei Vorträgen sowie im Alpinen Museum und genießen einen weltweiten Versicherungsschutz.

Mitglied werden

Christian Schwiertz
Gemeinsam in die Berge

Lage

Blick zum Taschachhaus und das lange Taschachtal hinaus
Das Taschachhaus liegt am nördlichen Fuß des Urkundkopfs im hinteren Pitztal, 30 Gehminuten vom Taschachferner entfernt und inmitten zahlreicher Dreitausender.

Talort: St. Leonhard im Pitztal (1366 m), Ortsteile Plangeroß, Mandarfen

GPS-Koordinaten: N 46°54'34.8'', E 10°49'3.4'' GPX-Datei

Karte



Anreise mit der Bahn

Mit der Bahn ab München über Innsbruck zum Bahnhof Imst/Pitztal (2:45–3:30 Std.)

Anreise mit dem Bus

©Luidger bei Wikimedia Commons

Vom Bahnhof Imst/Pitztal mit dem Bus ins innere Pitztal; wahlweise eine der Haltestellen Plangeroß Mandarfen, Plangeroß Gletscherbahn oder Plangeroß Gasthaus Gletscherblick (ca. 1:08 Std.)

Anreise mit dem Kfz

München – A 95 – Garmisch-Partenkirchen – Fernpass – Imst – St. Leonhard – Mandarfen
Strecke ca. 185 km, Fahrtdauer ca. 3 Std.

Anfahrtsroute bei Google Maps




So geht's zur Hütte


Von Mandarfen im hinteren Pitztal

Einfache Wanderung.

Dauer: 2,5 Std.

Von Mandarfen (1675 m) überquert man den Bach "Pitze" westlich und geht über den Karrenweg (AV-Weg 926) südlich zur Taschachalm (alternativ kann man auch von Mittelberg, Parkplatz Gletscherbahn, in westlicher Richtung den Taschachbach überqueren und zur Taschachalm hinaufgehen). Nach der Alm geht es links weiter, über eine kleine Brücke wieder auf die orographisch rechte (südöstliche) Seite des Bachbetts. Nun im Taschachtal entlang dem Taschachbach auf dem Fahrweg bis zur Materialseilbahn-Talstation. An dieser vorbei bis zum Gletscherschliff-Felsen der 1920er-Moräne und über Serpentinen zum Moränenkamm der 1850er-Moräne. Nach einem kurzen Abstieg trifft man auf den alten Weg und erreicht in 10 Min. die Hütte.

Winterzugang von Mandarfen (1675 m) im hinteren Pitztal: wie im Sommer, im letzten Stück links in eine Mulde ausholend.
Vorsicht: Zugang bzw. Abfahrt durch das Taschachtal sind insbesondere während der Frühlings-Tourensaison oftmals stark lawinengefährdet. Die west-/nordwestexponierten Flanken des Mittagskogels können vom Tal aus nur schwer eingesehen werden und sind meist ab Nachmittag lawinös.

Über den Fuldaer Höhenweg

Trittsicherheit erforderlich. Hervorragend schöner "Einstieg" in die Gletscherwelt rund um das Taschachhaus, der sich mit einer Fahrt der Riffelseebahn (Talort Mandarfen) ausgesprochen bequem erkauft werden kann.

Gehzeit: ca. 3–4 Stunden

Von Mandarfen mit der Riffelseebahn zur Bergstation und hinunter zum Riffelsee. Südsüdöstlich am Riffelsee entlang zum südlichsten Punkt des Sees (oder Abstecher zur Riffelseehütte, 2293 m, 15 Min. Nun dem Weg 925 hoch über dem Taschachtal folgen. Der vom Vorderen Köpfle herunterziehende Grat wird gequert, wobei sich ein schöner Ausblick auf Taschachhaus, Taschachwand und Wildspitze auftut. Nach einem gesicherten, plattigen Stück geht's wieder eben am Hang entlang und zum Sexegertenbach hinab. Auf dem Steg über den Bach und hinunter zum Weg Taschachhaus-Sexegertenferner. Östlich weiter zum Haus.

Über den Offenbacher Höhenweg

Mittelschwere Hochtour, kann heikel sein, wenn das Eisfeld an der Nordwestseite des Wurmtaler Kopfs blank ist.

Ausrüstung: Steigeisen/Pickel.

Gehzeit: 7 Std.

Von der Bergstation der Riffelseebahn nördlich um den Riffelsee und ins Riffeltal. Gegen den Riffelferner hinauf und auf ihm bis fast zum Wurmtaler Joch. Südwärts und über ein Firn-/Eisfeld zum Wurmtaler Kopf (3228 m, Biwakschachtel). Dieses letzte Stück kann bei heiklen Eis-/Geröllverhältnissen über die Gratpunkte 3089 und 3199 umgangen werden. Östlich der Grathöhe folgen und südwärts den Markierungen nach über das Moränengelände des Vorderen Eiskastenferners abwärts in den "Eiskasten". Nach Einmündung der Route von der Eiskastenspitze südöstlich abwärts gegen den Sexegertenbach und unterhalb des Vorderen Köpfles (2740 m) vorbei zur Einmündung des Fuldaer Höhenwegs. Weiter wie dort (siehe Zugang über Fuldaer Höhenweg).



Touren rund um das Taschachhaus

Das Taschachhaus
Das Taschachhaus befindet sich im hinteren Pitztal, genauer gesagt im Taschachtal, oberhalb des Zusammenflusses von Sexegerten- und Taschachbach. Die zentrale Lage der Hütte am Nordfuß des Urkundkopfes, in unmittelbarer Nähe des mächtigen Taschachferners und inmitten vieler Dreitausender, ermöglicht zahlreiche Hochtouren ohne langwierigen Anmarsch. Aber auch Wanderungen ohne Gletscherkontakt sind möglich.

Faltblatt "Pitztaltour"

In den Servicestellen der Sektionen München & Oberland erhalten Sie das kostenlose Hütten- und Tourenfaltblatt "Pitztaltour" mit allen Infos zum viertägigen Hüttentrekking am Fuße der Ötztaler Eisriesen.

Eine genaue Tourenbeschreibung finden Sie hier.

Das Faltblatt steht auch zum kostenlosenDownload bereit.



Unterwegs im Banne der Wildspitze

Übergänge


Gepatschhaus, 1928 m

Der direkte Übergang ins Kaunertal. Bei Vereisung durchaus anspruchsvoll, sicheres Gehen im steilen Schnee-/Eisgelände und gute Kondition nötig. 

Gehzeit: 5 Std.

Auf Weg Nr. 924 am Abzweig des Fuldaer Höhenwegs vorbei talein gegen den Sexegertenferner. Bei Wegteilung hinab zum Sexegertenbach, links von ihm taleinwärts und bei Felsblock (Pfeil) zur Zunge des Sexegertenferners. Man quert sie in Westrichtung (wenn Blankeis, Steigeisen!). Am flacheren Teil des Gletschers einwärts, dann rechts von ihm auf den beginnenden Steig. In Kehren an der Moräne aufwärts zu großem Steinmann über einem kleinen See. Nun über einen steilen Hang (ein Toteisfeld querend), danach Fels (Steigspuren) und zuletzt wiederum auf Schnee zum Jochkreuz des Ölgrubenjochs (die Einsattelung 3013 m bleibt südl.), ca. 3 Std.

Drüben fast eben über Geröll oder Firn, dann in leichtem Nordbogen in eine Geröll- bzw. Schneerinne. Man folgt ihr südl. bis zu einem Kar. Über dieses auf Steig hinunter zu einem Almboden und in Kehren abwärts zum Gepatschhaus.

Vernagthütte, 2755 m

Handfester Gletscherübergang mit den üblichen Gefahren wie Gletscherspalten und steilen Eisabhängen.
Anforderungen: hochalpiner Gletscherübergang, teils steile Eisflanken

Ausrüstung: komplette Hochtourenausrüstung

Gehzeit: 5,5 Std.

Dem Rimlsteig südwärts folgen, bei Verzweigung südwestl. bis zu Steigunterbrechung. Hier rechts aufwärts zu Felsen, bis sich der Weg wieder gegen den Taschachferner hin fortsetzt. Zwischen den Eisbrüchen und den Urkund-Sockelfelsen hinauf in den Urkundsattel (3060 m, 2 Std.; infolge zunehmender Steinschlaggefahr aus den Flanken des Pitztaler Urkunds ist es oft besser, weiter links auszuholen). Nun im Bogen östl. über den jetzt flacheren Gletscher, am Schluss steil ins Taschachjoch (3241 m). Drüben ebenfalls steil abwärts auf den Großen Vernagtferner und auf ihm südl. auf die Hintergraslspitze zu. Zusammen mit der Spur, die vom Brochkogeljoch herunterführt, zum Gletscherrand und dem Steig über die Moräne folgend süd- und südöstl. zur Vernagthütte.

Rauhekopfhütte, 2732 m

Anforderungen: Anspruchsvolle Gletschertour, nordseitig manchmal unüberwindlicher Bergschrund (dann übers Ölgrubenjoch und die Hintere Ölgrubenspitze).

Ausrüstung: komplette Hochtourenausrüstung

Gehzeit: 4–5 Std.

Vom Taschachhaus auf den Sexegertenferner und gegen die Hintere Ölgrubenspitze ansteigen, im hintersten Winkel südl. und steil ins Wannetjoch zwischen Ht. Ölgruben- und Nördl. Sexegertenspitze, 3 bis 3½ Std. Südl. Abstieg über den problemlosen Östl. Wannetferner und westl. auf die Moräne. Steigspuren folgend abwärts und zum Gepatschferner, wo auch die Route Gepatschhaus-Rauhekopfhütte einmündet. Über den Gletscher gegen auffallend rotbraune Felsen am anderen Ufer. In deren Nähe über das Eis aufwärts, vor einer Blockmulde rechts auf die Felsen und am Steig zur Rauhekopfhütte.


Braunschweiger Hütte, 2759 m

Für diese Tour sind gute Sicht und die Ausaperung der Gletscher bzw. Gletscherausrüstung erforderlich, mittelschwere Tour über das Mittelbergjoch, 5 Std.

Breslauer Hütte, 2840 m

Ein Übergang zur Breslauer Hütte wird bei entsprechendem Können meist mit der Besteigung der Wildspitze kombiniert; Gletscherausrüstung erforderlich, 7 Std.



Sommertouren


Abstieg zum Taschachhaus

Wildspitze, 3770 m

Anforderungen: Anspruchsvolle Hochtour mit Spaltenzonen, einem scharfen Firngrat und unangenehmem Moränengelände. Gute Kondition notwendig

Ausrüstung: komplette Hochtourenausrüstung

Gehzeit: 5 Std. Aufstieg

Die Wildspitze ist zu Recht ein begehrtes Tourenziel und auf Grund der Bergbahnnähe entsprechend überlaufen. Dies gilt jedoch nicht für weite Teile des Zustiegs.
Vom Taschachhaus südl. am "Rimlsteig" aufwärts. Bei der Verzweigung links und südöstl. ansteigen. Nach flacherem Gelände kurz steil (Steinmandln) an den Taschachferner, der nordnordöstl. gequert wird. Steil auf die Moräne und östl. im wüsten Schuttgelände südseitig unterm Brunnenkarkopf auf ihr weiter. Dann wieder auf den jetzt flacheren Ferner, bis man wiederum ins Moränengelände wechseln kann. Daran östl. aufwärts und zuletzt wieder am Gletscherrand bis unters Mittelbergjoch (3166 m). Nun in Südwestrichtung (flache, spaltenarme Gletscherstrecke) auf den markanten, mit scharfem Nordgrat abfallenden Hinteren Brochkogel zu. Man erreicht eine höhere Gletscherstufe, wo man eine Spaltenzone weit rechtshaltend umgeht. Südl. bis unter das Mitterkarjoch (3468 m, 4 Std.) zwischen Hinterem Brochkogel (3635 m) und Wildspitze. Jetzt nahezu eben nordöstl. in eine Firnmulde. Den Hang hinauf (Spalten) in eine flachere Zone. Im Bogen südl. an den Grat (evtl. Bergschrund) und über die bisweilen vereiste Gratschneide auf den Südgipfel (1 Std. ab Mitterkarjoch).
Übergang zum Nordgipfel (bei Normalverhältnissen 20 Min.): Zuerst direkt an der Schneide, dann knapp in der Westflanke kurz hinunter, danach am breiteren Grat zum Nordgipfel. Abstieg über die gleiche Route.


Sexegertenspitze, Südl. 3429 m, Nördl. 3350 m

Anforderungen: anspruchsvolle Hochtourengipfel

Gehzeit: 4–4,5 Std. Aufstieg

Vom Taschachhaus auf den Sexegertenferner und gegen die Hintere Ölgrubenspitze ansteigen, im hintersten Winkel südl. und steil ins Wannetjoch zwischen Ht. Ölgruben- und Nördl. Sexegertenspitze, 3 bis 3½ Std. Ab Wannetjoch südöstl. über den felsigen Kamm zu Firnhaube. Über Schnee zur Nördlichen Sexegertenspitze. Von dort in einen Sattel hinunter und auf den Südgipfel. Abstieg auf der Anstiegsroute.

Wurmtaler Kopf, 3228 m

Gemütlicher, gletscherfreier Dreitausender, wird heute auf dem neuen Offenbacher Höhenweg berührt.
Anforderungen: markiert; leichter Hochtourengipfel

Gehzeit: 4,5 Std. Aufstieg

Ab Taschachhaus dem Fuldaer Höhenweg (siehe Zugänge) folgen und über den Sexegertenbach. Jenseits nordwestl. aufwärts (Offenbacher Höhenweg in umgekehrter Richtung) und am Vorderen Köpfle (2740 m) vorbei in den "Eiskasten". Über das Moränengelände des Vorderen Eiskastenferners zur Grathöhe. Westl. auf den höchsten Punkt (Biwakschachtel). Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route.

Eiskastenspitze, 3373 m

Einer mehr in der Sammlung lohnender, nicht zu schwerer Kaunergratgipfel
Anforderungen: I (Stellen) und leichte Gletschertour

Gehzeit: 3,5–4 Std. Aufstieg

Zum Vorderen Köpfle, dann aber nicht weiter Richtung Wurmtaler Kopf, sondern links gegen den Mittleren Eiskastenferner. An dessen rechtem Rand aufwärts. Danach über eine steile Blockzone (Spuren) und übers obere Firnbecken, von dem aus man an günstiger Stelle rechts an die Felsen überwechselt. Über sie zum Gipfelfirn und zum höchsten Punkt. Abstieg auf der gleichen Route.


Bliggspitze, 3454 m

Anforderungen: Firn und Fels I. Schwierigkeitsgrades

Gehzeit: 4 Std. Aufstieg

Dieser beachtliche Kaunergrat-Felsgipfel lässt sich verhältnismäßig einfach besteigen: Vom Taschachhaus Richtung Sexegertenferner. Man lässt ihn links, überquert den Bach und steigt drüben über Blöcke und bald weniger steil bis unterhalb des Vorderen Ölgrubenferners an. Über ihn zunächst mäßig steil, dann steiler in die Scharte unter dem Südgrat (Bliggschartl, 3210 m). Nördl. und über Firn, eine Felsrippe und steiles Geröll auf den Gipfelgrat (brüchig). Abstieg auf der Anstiegsroute.

Hintere Ölgrubenspitze, 3296 m

Vielgepriesener Aussichtsberg
Anforderungen: bei Normalverhältnissen I und Steigspuren

Gehzeit: Aufstieg 3,5–4 Std.

Auf Weg Nr. 924 am Abzweig des Fuldaer Höhenwegs vorbei talein gegen den Sexegertenferner. Bei Wegteilung hinab zum Sexegertenbach, links von ihm taleinwärts und bei Felsblock (Pfeil) zur Zunge des Sexegertenferners. Man quert sie in Westrichtung (wenn Blankeis Steigeisen!). Am flacheren Teil des Gletschers einwärts, dann rechts von ihm auf den beginnenden Steig. In Kehren an der Moräne aufwärts zu großem Steinmann über einem kleinen See. Nun über einen steilen Hang (ein Toteisfeld querend), danach Fels (Steigspuren) und zuletzt wiederum auf Schnee zum Jochkreuz (die Einsattelung 3013 m bleibt südl.), ca. 3 Std. Vom Ölgrubenjoch südl. zu einem südwestl. ansteigenden Schneerücken. Etwas zur Nordostrippe absteigen und über sie auf den Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.

Weitere Sommer-Tourenziele rund um das Taschachhaus:

(mehr Informationen beim Hüttenwirt)

Urkundrunde, 3060 m (Urkundsattel)

Hinterer Brochkogel, 3635 m

Petersenspitze, 3484 m

Taschachwand, 3365 m

Pitztaler Eisexpress

Hochvernagtwand, 3400 m

Hochvernagtspitze, 3539 m

Vorderer Eiskastenkopf, 3087 m

Mittlerer Eiskastenkopf, 3260 m

Vordere Ölgrubenspitze, Südgipfel 3456 m, Nordgipfel 3451 m



Wintertouren


Die Paradegipfel des Pitztals im Winter. Ganz links der Doppelgipfel der Wildspitze

Eiskastenspitze, 3373 m

Einer mehr in der Sammlung lohnender, nicht zu schwerer Kaunergratgipfel
Anforderungen: I (Stellen) und leichte Gletschertour

Gehzeit: 3,5–4 Std. Aufstieg

Zum Vorderen Köpfle, dann aber nicht weiter Richtung Wurmtaler Kopf, sondern links gegen den Mittleren Eiskastenferner. An dessen rechtem Rand aufwärts. Danach über eine steile Blockzone (Spuren) und übers obere Firnbecken, von dem aus man an günstiger Stelle rechts an die Felsen überwechselt. Über sie zum Gipfelfirn und zum höchsten Punkt. Abstieg auf der gleichen Route.


Wildspitze, 3770 m über Petersenspitze 3482 m

Eine der großen Skitouren in den Ostalpen. Es empfiehlt sich, sie an den Schluss des Tourenaufenthalts auf dem Taschachhaus zu legen, so muss man bei der Abfahrt nicht mehr zur Hütte zurück. Anforderungen: Mittelschwere bis schwere Tour über spaltenreiche Gletscherstrecken

Ausrüstung: komplette Skihochtourenausrüstung

Gehzeit: 5 Std. Aufstieg

Vom Taschachhaus westl. abwärts zum Sexegertenbach, im Talgrund weiter und links zu den Nordwestausläufern des Pitztaler Urkund. Links steil am Sexegertenferner aufwärts in flacheres Gletschergelände. Östl. zum Urkundsattel und im leichten Rechtsbogen bis ins Taschachjoch. Von dort stapft man die steilsten paar Meter hinunter auf den Großen Vernagtferner und geht auf diesem in nordöstl. Richtung auf eine Schneeflanke zwischen Taschach-Hochjoch und Petersenspitze zu. Über diese Flanke erreicht man nach wenigen Metern die Petersenspitze. (3 Std.) Östl. abwärts in den Gletscherkessel unterhalb des Brochkogeljochs und nördl. um den Hinteren Brochkogel herum auf die Spur, die vom Mittelbergjoch kommt. Den steilen Hang hinauf in eine flachere Zone und zum Wildspitze-Südgipfel.
Abfahrt: Bis nördl. des Hinteren Brochkogels wie Anstiegsroute, dann nördl., um eine Spaltenzone links herum und auf flacher Gletscherrampe unterhalb von Eisbrüchen bis unter das Mittelbergjoch. Links ab und im rechten Teil, später mehr in der Mitte des Taschachferners bis zum Eisbruch. Entweder in der Mitte oder rechts über ihn abwärts. Am Flachstück am linken Rand zu einer steilen Stufe. Hinunter in den Talgrund und nach Mittelberg.



Alpenvereinskarte und Führer

 

Alpenvereinskarte 30/6 "Ötztaler Alpen – Wildspitze" (umfasst alle Touren im Bereich des Taschachhauses)

Alpenvereinskarte 30/2 "Ötztaler Alpen – Weißkugel"

Alpenvereinskarte 30/3 "Ötztaler Alpen – Kaunergrat"

Hüttenfaltblatt Taschachhaus in den Servicestellen erhältlich Download

Kostenloses Faltblatt "Pitztaltour" in den Servicestellen erhältlich Download

Faltblatt "Pitztaler Runde" Download

Alpenvereinsführer Walter Klier, Ötztaler Alpen

Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sind erhältlich in unseren Servicestellen am Hauptbahnhof, am Isartor im Globetrotter und in Gilching.


Hüttengeschichte

Das Taschachhaus, zentraler Ausbildungsstützpunkt des DAV

Die ursprüngliche Hütte an der Stelle des heutigen Taschachhauses wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. Die letzte große Erweiterung und Sanierung erfolgte in den Jahren 2005 bis 2008.

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Tipp: Pitztaltour

4 Tage von Hütte zu Hütte im zu Füßen der Ötztaler Eisriesen

Die große Weite der Ötztaler Alpen und der Anblick der zum Greifen nahen Gletscherriesen prägen das Erlebnis dieser Tour auf aussichtsreichen Höhenwegen. Die zahlreichen Dreitausender ringsum geben der Pitztaltour eine besonders hochalpine Note

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Hüttengutschein

Der Hüttengutschein ist das ideale Geschenk für alle Anlässe

Geburtstag, Vatertag, Valentinstag, Hochzeit, Namenstag oder einfach so: Verschenken Sie das Schönste, was die Natur zu bieten hat: Unvergessliche Erlebnisse in der Bergwelt, Romantik, Ruhe, Entspannung und Geborgenheit, wie sie nur eine Wanderung und eine Übernachtung auf einer Hütte bieten können!

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Ausrüstungsverleih

Ausrüstung für Kurse und Touren im günstigen Verleih

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich sofort eine komplette Alpin-Ausrüstung, z. B. vor einem Kurs, zuzulegen. In unseren Servicestellen am Hauptbahnhof, am Isartor, am Marienplatz und in Gilching können Sie viele Ausrüstungsgegenstände gegen eine tageweise berechnete Gebühr entleihen.

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