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Tour der Woche (3.5.2012)         

Rabenkopf, 1556 m, von Süden

Nicht weniger als sieben markierte Wanderrouten führen in Richtung Rabenkopf, einem sehr lohnen- den Aussichtsberg direkt am Alpenrand. Die zwei landschaftlich eindrucksvollsten und schönsten werden in diesem Tourentipp zu einer Rundtour durch Wälder und wilde Schluchten verbunden.

 

 

 


Lage & Anfahrt
 
Tourensteckbrief
GebirgsgruppeBayerische Voralpen (Benediktenwandgruppe)SchwierigkeitBergwanderung leicht bis mittelschwer
GipfelRabenkopf, 1556 m
(Ansicht im Bayernatlas)
Konditionmittel
TalortJachenau, 790 mDauer5–6 Std. (Gesamtgehzeit ohne größere Pausen)
mit Auto ab München1,5 Std. (Anfahrtsroute bei Google Maps)Höhendifferenz↑↓ 820 Hm
Bus & BahnBahn nach Lenggries,
Bus 9595 nach Jachenau
Einkehr
in den Sommermonaten in der Staffelalm, 1321 m
AusgangspunktParkplatz unterhalb der Kirche in JachenauKarte
AV-Karte BY 11 "Isarwinkel, Benediktenwand" 1:25 000


Bildergalerie


<p>Der Pfad durch die Rappinschlucht</p>
<p>Blumenpracht im Gipfelbereich</p>
<p>Beim &Uuml;berqueren der Gro&szlig;en Laine</p>
<p>Angenehmes Flachst&uuml;ck im Wald</p>



Wegbeschreibung: Vom Parkplatz an der Kirche geht es gleich links der Großen Laine taleinwärts, sehr schön oberhalb des Bachs entlang bis zu einem Fahrweg und auf diesem rechts weiter. Beim zweiten Abzweig rechts steigt man wieder in den Wald hinab, überquert die Große Laine und gelangt jenseits zur Lainltalstraße. Auf der Straße geht es noch ein Stück taleinwärts (nördl.), bis inmitten beeindruckender Bergflanken links der ausgeschilderte Weg in die Rappinschlucht abzweigt (Brücke). Der Pfad führt nun auf der nördlichen Schluchtseite beständig bergauf und vermittelt tolle Aussichten in das wilde Gelände der Rappinschlucht. Er ist technisch unschwierig zu begehen, verlangt aber etwas Konzentration, da das Gelände teilweise direkt neben dem Weg steil abbricht. Nach einer felsigen Querung öffnet sich das Gelände zur Rappinalm, die jedoch links unterhalb liegen bleibt; wir zweigen rechts in Richtung Staffelalm ab und gewinnen auf einem einfachen und wenig steilen Waldpfad weiter an Höhe. Nach einem aufschlussreichen Tieflblick zur Rappinalm mit der umstrittenen neuen Zufahrtsstraße geht es in einer langen Querung gleichmäßig bergauf und zuletzt über Wiesen zur Staffelalm (1321 m). Die verbleibenden 230 Höhenmeter bis zum Gipfel des Rabenkopfs überwindet man auf einem steilen Pfad über den Südostrücken des Berges. Vom Gipfel bietet sich eine herrliche Aussicht über das Alpenvorland wie auch ins Karwendelgebirge.

Im Abstieg geht es zunächst wieder zurück zur Staffelalm. Wer dann nicht wieder auf der Aufstiegsroute ins Tal absteigen möchte, dem sei der Pfad über die Walchenalm empfohlen: Dieser führt von der Staffelalm zunächst östlich, dann südöstlich zur Walchenalm (1132 m) und anschließend durch die wildromantischen und sehr sehenswerten Bachlandschaften von Walchgraben und Staffelbach hinab (teils alpines Gelände; unschwierig, aber Trittsicherheit von Vorteil). Auf einer Fahrstraße gelangt man hinunter zur Lainlalm; von dort geht es talauswärts und auf der bekannten Route zurück nach Jachenau.


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