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Geschichte der Riesenhütte

der Sektion Oberland des DAV e. V.

Die Möglichkeit, auf der Riesenalpe, unterhalb der Hochries, einen Almkaser zu pachten bzw. zu kaufen, war für die Sektion die Gelegenheit, der erst im Dezember 1912 gegründeten Skiabteilung einen Winterstützpunkt zu schaffen.

Hüttenpächter und Hüttenreferenten


Die Riesenhütte ist seit 1917 im Besitz der Sektion Oberland

1913:

Mit dem Besitzer des Kasers, Andreas Furtner aus Waizenrait, wurde am 12. Juli 1913 ein Pachtvertrag abgeschlossenen, mit dem sich die Sektion zugleich ein Vorkaufsrecht einräumen ließ.

Nachdem auch mit der "Freiherrlichen von Cramer-Klettschen-Forstverwaltung" eine Einigung erzielt war – der Almkaser lag auf dem fideikommissarisch gebundenen Grund und Boden des Herrn von Cramer-Klett – und die Sektion Prien, in deren Arbeitsgebiet die Hütte erstehen sollte, ihre Zustimmung gegeben hatte, ging es an die Arbeit. Glaubte man anfangs, den Kaser im wesentlichen bestehen lassen zu können, so zeigte es sich jedoch bald, dass ein Umbau unpraktisch war. So fiel denn der alte Kaser, und ein vollständig neuer Bau entstand.

Schon am 31. August 1913 konnte die Sektion die Hebeweinfeier der neuen Hütte begehen und eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Gästen auf den grünen Almböden vor der Hütte begrüßen. Nach weiteren drei Monaten, die für den Innenausbau der Hütte notwendig waren, konnte am 7. Dezember 1913 die feierliche Eröffnung stattfinden.

Den Grundriss der Hütte stellte ein Rechteck von 9 m Länge und 8 m Breite dar. Das Erdgeschoss umfasste eine große Wohnküche für 25–30 Personen und zwei getrennte Schlafräume. Ein eigener Raum für eine Hüttenaufsicht oder einen Hüttenbewirtschafter war nicht vorgesehen, weil die Hütte nicht bewirtschaftet werden sollte. Die Mitglieder erhielten den Hüttenschlüssel bei der Sektion.
Am Eingang an der Ostseite befand sich ein gedeckter, abgeschlossener Vorraum, der zum Abstellen der Wintersportgeräte bestimmt war und zugleich als Verbindungsgang zwischen Haus und Abort diente. Das Dachgeschoss enthielt einen Trockenraum, ein Massenlager und einen Speicher. Der für einen starken Winterbetrieb berechnete Holzvorrat war an der Ostseite der Hütte in einer versperrten Holzlege untergebracht. Die Gesamtaufwendungen einschließlich der Einrichtung beliefen sich auf 10.236 Mark.

 

1914:

Schon das erste Jahr brachte einen regen Besuch, war doch im Frühjahr 1914 die Lokalbahn Rosenheim–Frasdorf eröffnet worden und damit das herrliche Skigebiet auf der Hochries gut zu erreichen.

 

1917:

Bereits im Jahr 1917 konnte die Hütte gekauft werden.
Da die Hütte, wie bereits erwähnt, auf dem fideikommissarisch gebundenen Grund und Boden des Freiherrn von Cramer-Klett stand, wurde die Form eines immerwährenden Erbbaurechts gewählt, um die Rechte der Sektion sicherzustellen; die hierfür notwendigen Verträge wurden am 2. April 1917 beim Notariat in Prien errichtet, wobei auch ein Holzbezugsrecht für die Sektion vereinbart wurde.

 

19141918:

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges sah sich die Sektion genötigt, die Hütte zu räumen und die Einrichtung vollständig zu Tal zu bringen, da in Anbetracht der nahen, nur wenige hundert Meter verlaufenden Grenze, mit einer militärischen Belegung zu rechnen war. Doch blieb die Hütte sowohl von einer militärischen Besetzung wie von sonstigen Schäden bewahrt.

 

1919:

Erhebliche Schäden verursachte dann ein Unwetter, das am 8. Juli 1919 im Chiemgau niederging. Durch Hagelschlag wurde das Eternitschieferdach zum weitaus größten Teil zerstört. Ein im Hüttenvorraum hinterlegter Zettel gab einen Begriff, in welchem Maße das Unwetter gewütet haben musste:

"Am 8. Juli 1919 haben 3 Touristen sicheren Schutz in diesem Raume gefunden, sonst
wären sie jedenfalls von den großen Eisklumpen, die unzählig herniederfielen, erschlagen worden. Vielen Dank den Erbauern der Hütte!"

Eine Ausbesserung des Daches war nicht mehr möglich, es musste komplett erneuert werden. Nachdem sich gezeigt hat, dass die Häuser mit Holzschindeldach weitaus geringer unter dem Unwetter gelitten hatten, entschied man sich für ein Scharschindeldach, das im Frühsommer 1920 fertig gestellt wurde.

 

1920:

Um der stetig steigenden Besucherzahl auf der Riesenhütte zu entsprechen, beschloss die Mitgliederversammlung 1920, umfangreiche Umbau- und Verbesserungsarbeiten vorzunehmen.

Der Vorbau an der Ostseite und die dort befindliche Holzlege wurden beseitigt und durch Erweiterung der Hütte auf der Nordseite Platz hierfür und für die Aborte in der Hütte geschaffen.
Bevor mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden konnte, musste zunächst der felsige Hang gegen den Riesenberg hin in zehn Meter Länge und drei Meter Breite beseitigt werden. Da mit Rücksicht auf die Jagd Felssprengungen untersagt waren, blieb nichts anderes übrig, als Stück für Stück mit Brecheisen und Hammer wegzuhauen.
Danach konnte am 29. August mit den Maurerarbeiten und am 3. Oktober mit den Zimmermannsarbeiten begonnen werden. In dieser Zeit wurden auch im Inneren die Schlosser- und Schreinerarbeiten ausgeführt. Der Verschlag, in dem der Damenraum untergebracht war, wurde beseitigt und an seiner Stelle nur ein kleiner Sonderraum für den Hüttenwart gelassen. Um den allgemeinen Schlafraum beheizen zu können, wurde ein großer eiserner Ofen mit Schoferkamin aufgestellt.

Beim Umbau war der Zugang auf die Westseite verlegt worden. Der kleine Windfang vor der Eingangstüre erwies sich aber gegenüber den heftigen Weststürmen als ganz ungenügend. So wurde im Sommer 1923 über die ganze Westseite der Hütte ein Vorraum errichtet und der Eingang an die Südseite verlegt. Dieser Vorraum erwies sich dann als Skiraum und Holzlege recht praktisch.

 

Inflation 1918–1923:

Der steigende Besuch war nicht allein auf das prächtige Skigelände an der Hochries, das immer mehr bekannt wurde, zurückzuführen, sondern zum großen Teil auf die Inflation, welche die Skifahrer zwang, möglichst billige Fahrt und billigstes Unterkommen zu suchen. Beides bot die Riesenhütte, in der schließlich die Übernachtungsgebühr gleich dem Preis einer Semmel festgelegt worden war. Mit der Stabilisierung der Währung ging der Besuch zwar wieder zurück, doch blieb die Hütte auch weiterhin ein gern besuchter Stützpunkt.

 

1930/32:

Es zeigte sich, dass die Hütte an Sonntagen oder gar Doppelfeiertagen den Bedürfnissen nicht mehr genügte. Dazu kam die Überlegung, dass bei der Entwicklung, die die Schlafräume im Laufe der Jahre durchgemacht hatten, im Brandfalle Gefahr für Leib und Leben der Hüttenbesucher bestand. Die ordentliche Mitgliederversammlung 1929 genehmigte deshalb grundsätzlich einen Um- und Erweiterungsbau der Hütte, dessen sofortige Inangriffnahme von der außerordentlichen Mitgliederversammlung 1930 bis zur Höchstbausumme von 10.000 RM beschlossen wurde.

Der Umbau umfasste in der Hauptsache die Hebung des gesamten Dachstuhles um 85 cm, Aufmauerung des gehobenen Stückes, Einbau eines Treppenhauses, Vergrößerung des Hüttenwartraumes, Vergrößerung des Eingangs und Auswechslung von Fensteröffnungen.

Der Neubau bestand aus einer Verlängerung der Hütte nach Osten um etwa 6 m im Quadrat. Unten eine zweite Gaststube mit Kochherd, Schrank, Tischen und Bänken. Oben Schlaf- und Trockenräume. Mit der Erweiterung wurde die Hütte zum Teil neu eingerichtet. Gesamtkosten: 10.775 RM; dafür bot die Hütte jetzt Sitzplätze für 70 Personen und für ebenso viele Gäste eine bequeme Übernachtungsgelegenheit.

 

1932:

In entgegenkommender Weise hatte Freiherr von Cramer-Klett diesen Erweiterungsbau dadurch ermöglicht, dass er die Ausdehnung des Erbbaurechts auf die neue Grundfläche zugestand und mit Vertrag vom 21. November 1932 notariell beurkunden ließ.

Im Winter 1930/31 war die Hütte zum ersten Mal von Frau Kohler aus Frasdorf ständig beaufsichtigt, die gegen billige Entschädigung Suppe, Kaffee und Tee abgab; selbstverständlich wurde hierdurch die Selbstverköstigung der Hüttenbesucher nicht berührt.

 

1933–1936:

In den Jahren der Grenzsperre (1. Juni 1933–11. Juli 1936), in denen von unseren sämtlichen Hütten nur die auf reichsdeutschem Gebiet gelegene Riesenhütte frei zugänglich war, war natürlich der Besuch andauernd gut.

1934 und 1935 war die Riesenhütte wegen der Grenzsperre auch das Ziel unserer Jubilare zu ihrem alljährlichen Jubiläumsgang, der sie sonst nach Vorderkaiserfelden geführt hätte. In kameradschaftlichem Beisammensein wurde ein Hüttenabend verbracht und am folgenden Tag eine Bergfahrt über Hochries, Karkopf und Feichteck in das schöne Inntal gemacht.

Auch nach Wegfall der Grenzsperre hielt der starke Besuch an, der im Winter 1937/38 sogar auf rund 3400 Personen anwuchs.

 

1938:

Bis 1938 hat die Hütte Frau Kohler betreut, bis sie sich schließlich der immer größer werdenden Arbeit nicht mehr gewachsen fühlte.

Am 8. Dezember 1938 wurde mit einer kleinen, internen Hüttenfeier die Erinnerung an die vor 25 Jahren erfolgte Einweihung der Hütte begangen.

Seit dem Sommer 1938 wurde versucht, die Hütte auch im Sommer unter eine Hüttenaufsicht zu stellen. Um sie einem größeren Verkehr zugänglich zu machen, wurde beim Bezirksamt Rosenheim um die Erteilung der Wirtschaftskonzession nachgesucht, der mit Bescheid vom 31. Oktober 1938 unter der Einschränkung, dass nur alkoholfreie Getränke ausgeschenkt werden dürfen, stattgegeben wurde. Im Sommer 1938 hat ein aus Südtirol ausgewandertes Ehepaar Ladurner die Hüttenaufsicht geführt; im Herbst 1938 wurde Frau Christine Beck als Hüttenaufsicht bestellt, der 1941 Frau Therese Baumann folgte.

Die Wasserfrage hat bisher für die Riesenhütte nicht in befriedigender Weise gelöst werden können. Zwar befindet sich auf dem Plateau der Riesenalmen ein Wassertümpel, der anzeigt, dass Wasser vorhanden sein muss; aber die Wassergänge, die nicht zu dem Tümpel führen, fließen offenbar auf dem schräggeschichteten Gestein ab, und nur eine kleine Quelle entspringt etwa fünf Minuten unterhalb der Hütte in einer Mulde, die vom Almplateau nach Osten zieht. Diese Quelle ist aber zu schwach, um daran einen Widder zu hängen, der das für die Hütte nötige Wasser liefern würde. So muß das Wasser für die Hütte an der Quelle geholt werden, wenn man sich nicht, wie es im Winter möglich ist – mit Schneewasser begnügen will.

 

1939–1945: Zweiter Weltkrieg

 

1940/41:

Die zeitbedingte ungünstige Verbindung mit Frasdorf minderte in den folgenden Kriegsjahren die Besucherziffern. Auch die Holzbeschaffung und der Transport zur Hütte wurden immer schwieriger, ja fast unmöglich. Doch wurde auch in dieser Zeit weiter an der Verbesserung der Hütte gearbeitet. In den Jahren 1940/41 wurde die Küche verlegt, ein neuer Kamin aufgebaut sowie ein neuer Herd beschafft.

 

1948/49:

Erst nach der Währungsreform 1948 wuchs der Besuch wieder stark an. 1948/49 wurden die Schlafräume gegen Nässe und Kälte isoliert und neue Bänke und Stühle für den Gastraum beschafft.

Die Hüttenaufsicht übernahm ab 1948 Simon Ramsauer.
Dank der praktischen Lösung Ramsauers für die Wasserfassung und den Wassertransport fand die leidige, viel Holz kostende Schneeschmelze in der Hütte ein Ende. Simon Ramsauer hat sich, wohl aus den selben Beweggründen, die den Menschen das Rad erfinden ließen, eine „Wassertransportseilbahn" gebaut. 1956/57 wurde die Wassergewinnungsanlage (Reservoir, Transportfass und Drahtseil, jedoch ohne Motor und Seilwinde) dann von der Sektion übernommen bzw. abgelöst.

 

1959:

Der für 1959 geplante Anbau von neuen Waschräumen und Toilettenanlagen musste für mehrere Jahre verschoben werden, da mit dem Grundeigentümer hierüber kein Einvernehmen hergestellt werden konnte.

 

1962:

Notwendige Ausbesserungsarbeiten an der Hütte konnten nicht mehr bis zur geplanten Umbaumaßnahme aufgeschoben werden: die Fundamente des Skiraumes sowie dessen Außenwände und ein Teil des Bodens wurden erneuert, und im Aufenthaltsraum wurden eine neue Türe und ein dreiteiliges Fenster eingesetzt.

 

1963:

Zum 50-jährigen Hüttenjubiläum erhielt die Küche einen neuen Herd. Die Kellerräume wurden um 18 qm vergrößert und die Grundmauern an der Hangseite verstärkt.

 

1964/65:

In diesem Jahr wird mit den Arbeiten zur Verbesserung der Wasserversorgung begonnen. Das Wassereinzugsgebiet wurde erweitert und unterhalb der neuen Wasserfassung ein Tiefbehälter mit 8 cbm Fassungsvermögen und einer Pumpenkammer erstellt. Auch die Stromkabel für die Pumpe und die Leitungsrohre konnten verlegt werden. Der Bau des Hochbehälters am Hang des Spielbergs soll im kommenden Jahr ausgeführt werden.

Ein ungewöhnlich schneereicher Winter (am 1. Mai 1965 betrug die Schneedecke fast noch 3 Meter) verzögerte zwar die Arbeiten, aber der Hochbehälter wurde doch noch rechtzeitig vor dem nächsten Wintereinbruch fertiggestellt. Im Skiraum wurde das für die Wasserpumpe notwendige Diesel-Drehstromaggregat aufgestellt, und am 22./23. Oktober 1965 konnte man die neue Wasserversorgungsanlage in Betrieb nehmen.

Die von Hüttenpächter Simon Ramsauer erbaute, ebenso geniale wie einfache, Wasserseilbahn wurde außer Dienst gestellt.

 

1966:

Die rückwärtige Mauer der Hütte wurde erneuert, wobei gleichzeitig der anstehende Hang auf eine Breite von 2 m abgetragen wurde.

 

1967:

Das Jahr 1967 stand ganz im Zeichen des lang ersehnten Um- und Erweiterungsbaues der Riesenhütte!
Nachdem der Grundeigentümer, Herr Baron von Cramer-Klett, im Februar 1967 seine Zustimmung zum Umbau gab und das Landratsamt Rosenheim die Baugenehmigung erteilte, konnte noch im Juli 1967 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Es war wirklich höchste Zeit geworden, zeitgemäße Waschräume und sanitäre Anlagen einzurichten, neue angemessene Schlafräume zu schaffen und das ganze Haus mit einer wirkungsvollen Heizung zu versehen.

So entstand auf der alten Erbpacht-Grundfläche praktisch ein neues Unterkunftshaus mit hellen Drei- und Vierbettzimmern, angenehmen Lagerräumen für Damen und Herren, saubere Waschräume und Toilettenanlagen, zwei gemütliche Gaststuben und Heizung im ganzen Haus.
Bereits am 26. Dezember 1967 konnte der Betrieb auf der nun neuen Riesenhütte wieder aufgenommen werden.

 

1968:

Anfang 1968 gab der Grundeigentümer auch noch seine Zustimmung, die zurückspringende Ecke an der Nordseite der Hütte als Lagerraum zu überbauen. Im Juni war auch dieser Anbau fertig gestellt und der Bauplatz aufgeräumt.

Am 14. Juli 1968 fand die feierliche Einweihung der neuen Riesenhütte statt, zu der sich eine große Schar von Festgästen eingefunden hatte.

 

1977:

Bis auf kleinere Reparaturarbeiten, vornehmlich durch Schneedruck verursacht, und Überholungsarbeiten am Aggregat und der Wasserentkeimungsanlage, waren in den vergangenen 10 Jahren keine größeren Baumaßnahmen erforderlich.
Nun wurde von Mitgliedern unserer Ortsgruppen aus Germering und Fürstenfeldbruck die komplette Hütte neu gestrichen.

 

1980:

Die Riesenhütte hat Telefon! Noch vor der Sommersaison konnte die Telefonleitung und Hausanlage installiert werden. Auch eine Rauchmelder-Alarmanlage wurde in Betrieb genommen.

 

1983:

Nach 35 Jahren gehen Simon und Marlies Ramsauer am 30. Sept. 1983 in den Ruhestand.

 

1984:

In Zusammenarbeit mit dem DAV-Hüttenreferat wird als Pilotprojekt eine Wärme-Kraft-Koppelung-Energieanlage errichtet. Die Abwärme des 25-kVA-Aggregates wird zur Warmwasseraufbereitung und Einspeisung in die Zentralheizung eingesetzt. Für den Technikraum wurde im September der Vorbau an der Westseite vergrößert und neu aufgebaut. Der Grundeigentümer, Herr Baron von Cramer-Klett hatte hierfür entsprechend Grund im Hüttenumgriff zur Verfügung gestellt. Die Erweiterung des Erbbaurechts um 1.189 qm wurde dann am 09. Juni 1986 verbrieft. Die Anlage ging noch im November 1984 in Betreib.

 

1987:

Nach zweijähriger Testphase wird das Pilotprojekt „Wärme-Kraft-Koppelung" der Öffentlichkeit vorgestellt. Vertreter der Fach- und Tagespresse, der Alpinzeitschriften, des Rundfunks und Fernsehens sind der Einladung des DAV auf die Riesenhütte gefolgt. Die Energie liefert ein schallgedämpftes Dieselaggregat mit Katalysator und Abgasrückführung. Der Wirkungsgrad der Anlage ist mit 75% fast viermal so hoch wie bei einer reinen Stromerzeugung. Umgerechnet liegt die Ersparnis bei ca. 2.300 Liter Heizöl.

 

1988:

Mit der Isolierung des Mauerwerkes erzielt man weitere Energiespareffekte.

 

1990:

Die Hütte erhält eine neue Blitzschutzanlage mit Erdungsring, der von der Sektionsjugend gegraben wird.

Die Verhandlungen zur Nutzung der neuen Forststraße als Versorgungsweg konnten noch nicht zum Abschluss gebracht werden.

 

1991:

Eine neue UV-Wasserentkeimungsanlage ersetzt die alte Chlorierungsanlage. Zur Sicherheit der Hüttengäste wird eine Notbeleuchtung installiert.
Mit dem Grundeigentümer wird eine einvernehmliche Regelung zur Nutzung des neuen Forstweges von der Hofalm zur Riesenalm als Versorgungsweg getroffen.

 

1999:

Die Küche wird komplett erneuert.

 


 


Die Hüttenreferenten der Riesenhütte

1913–1919 Hans Pausinger
1919 Franz Sieger
1920–1924 Hans Plößel
1925–1927 Karl Martin
1928–1936 Josef Schmid
1937–1945 Otto Dotzler
1942 vertr. durch Meinelt
1943-45 vertr. d. L. Greppmayr
1946–1947 Leonhard Greppmayr
1948–1950 Georg Wieber
1950–1959 Otto Söllner
1959–1969 Hans Ippisch
1970–1979 Karl Geigenberger
1980– Franz Höger

Die Hüttenpächter (Hüttenaufsicht) der Riesenhütte

1930/31 erstmals Hüttenaufsicht im Winter
bis Winter 1937/38 Frau Kohler
Sommer 1938 Ehepaar Ladurner
Herbst 1938–1940 Frau Christine Beck
1941–1947 Frau Therese Baumann
Nov. 1948–Sept. 1983 Simon Ramsauer (ab 1964 mit Frau Marlies)
Okt. 1983–Okt. 1985 Gundula Martz und Ulrich Mittermair
ab Weihnachten 1985 Familie Bachmann
Juli 2008–Okt. 2013 Alexander Egger und Monika Becht


Diese Hüttenchronik wurde in Auszügen aus dem Buch "60 Jahre Oberland von 1899–1959" und aus den Jahresberichten der Sektion Oberland des DAV e. V. zusammengestellt.