|
Startseite Watzmannhaus | Aktuell | Hüttenumfrage | Wetter | Anreise | Zugänge/Touren Video | Panorama | Bilder | Wirte | Geschichte | Tarife | Umwelttechnik
Touren rund um das Watzmannhaus
Das große Schutzhaus dient in erster Linie zu einer Besteigung oder Überschreitung des Watzmanns. Doch lassen sich auch die Klettertouren an der Watzmann-Hocheck-Ostwand oder die beliebte "Wiederroute" an der Mittelspitze-Ostwand gut ab Watzmannhaus angehen, zumal es – nach gelungener Kletterei – unmittelbar an der Abstiegsroute steht. Der Große Watzmann ist mit 2713 Metern nach Zugspitze und Hochwanner der dritthöchste Berg Deutschlands und hat drei Gipfel. Am einfachsten und schnellsten – in zwei bis drei Stunden – wird vom Watzmannhaus das Hocheck erreicht. Vom seinen zwei kleinen Gipfelkreuzen genießt man eine phantastische Rundumschau auf die Berchtesgadener Alpen bis zu den Hohen Tauern. Wenn‘s ganz klar ist, sieht man sogar bis zum Bayerischen Wald. Wer über Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung verfügt, kann vom Hocheck in 30 Minuten auf den höchsten Watzmanngipfel, die Mittelspitze, weitersteigen.
|
Koordinaten
|
UTM: 33T Ost: 0344617 Nord: 5270716 Kartendatum: WGS84
|
Geografisch:
Längengrad: 12°56'02''
Breitengrad: 47°34'16''
|
|
Luftbild
|
Das Watzmannhaus bei Google Maps
|
|
Talort
|
Berchtesgaden (572 m)
|
|
Zugang
|
Zugang 1: Von der Wimbachbrücke über Stuben-, Mitterkaser- und Falzalm Markierter AV-Weg Nr. 441. Problemloser, wenn auch etwas anstrengender Wanderweg. Für ausdauernde Kinder ab etwa 10 Jahren geeignet. Dauer: 3,5–4 Std.
vom großen Parkplatz südlich über den Wimbach – Forststraße in Südrichtung aufwärts – Abzweig nach rechts (beschildert) – Stubenalm (1,5 Std.) – Mitterkaser-Diensthütte – Mitterkaseralm (Sommerwirtschaft) – versicherter Steig zur Falzalm (1,5 Std.) – Watzmannhaus
Hinweis: Diese Aufstiegsroute ist als Herz-Kreislauf-Testwanderweg angelegt.
Variante durch die Wimbachklamm Besonders Kinder werden von den „Wasserspielen" in der prächtigen Wimbachklamm begeistert sein.
vom Parkplatz südlich (nicht über den Wimbach) – Bezeichnung "Wimbachgrieshütte/Wimbachklamm" folgen – Wegweiser "Wimbachklamm" nach links abwärts – Wimbachklamm – Klammende über Bach und in Ostrichtung hinauf zum o.a. Watzmannhausweg (45 Min.)
Zugang 2: Von Hammerstiel über die Schapbach-Holzstube Markiert AV-Wege Nr. 444/441. Problemlos. Dauer: 3,5–4 Std.
Bezeichnung "Kührointhütte/Watzmannhaus" folgen – Schapbach-Holzstube – von dort westlich auf AV-Weg Nr. 444 zur Stubenalm (1,5 Std.) – weiter siehe Zugang 1
Zugang 3: Von Königssee über Klingeralm, zur Kührointhütte (1420 m) und Falzsteig Markierte AV-Wege Nr. 443/442/441. Problemlos. Für ausdauernde Kinder ab etwa 10 Jahren geeignet. Dauer: 4–4,5 Std.
vom Großparkplatz in Königssee – über Brücke (Königseer Ache) – an Bauernhöfen vorbei – in Westrichtung aufwärts zu einem Fahrweg – in Kehren zur Klingeralm – erst Ziehweg dann Forststraße – dort westlich dem AV-Weg Nr. 443 folgen – Kührointhütte (1420 m, 2–2,5 Std.) – AV-Weg Nr. 442, Bezeichnung "Watzmannhaus" – Wasserbehälter (dort Abzweigung des Pfades zum Kleinen Watzmann) – versicherter Steig zur Falzalm (1,5 Std.) – Watzmannhaus
|
|
Übergänge

|
Vom Watzmannhaus über die Kührointhütte (1420 m) und den Rinnkendlsteig nach St. Bartholomä Markiert. Teilweise gesicherter Steig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich! Steinschlaggefahr durch Voraussteigende. Dauer: 3 Std. (Abstieg) und ca. 5 Std. (Aufstieg)
Watzmannhaus – Falzalm – Falzsteig – Kührointhütte (1420 m) – von dort auf AV-Weg Nr. 443 in Südrichtung abwärts – nach Wegabzweig zur Archenkanzel (1346 m) rechten Steig folgend – 100 Höhenmeter Aufstieg –Rinnkendlsteig (teilweise ausgesetzt und versichert) – St. Bartholomä (603 m) am Königssee
Watzmanntour Die viertägige Umrundung des Watzmannstocks
Königssee Dorf – Kührointalm – Watzmannhaus – Watzmann-Hocheck – Watzmannhaus – Wimbachtal – Wimbachgrieshütte – Trischübel – Hundstodgatterl – Kärlinger Haus – Saugasse – St. Bartholomä
Der detaillierte Routenverlauf dieser Tour ist im kostenlos erhältlichen Faltblatt "Watzmanntour" beschrieben.
|
|
Bergtouren
|
Tour 1: Watzmann-Hocheck (2651 m) Markiert. Stellenweise Sicherungen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind notwendig. Für geübte, größere Kinder ab etwa 10/12 Jahren machbar. Dauer: 2,5 Std. (Aufstieg) und 1,5 Std. (Abstieg)
vom Watzmannhaus in Südwestrichtung aufwärts – schrofiger Steig bis unter die Hocheck-Schulter – versicherter Steilaufschwung ("Hochstieg") – westlich der Gratlinie über Schrofen/Geröll zum Hocheck mit kleiner Unterstandshütte
Abstieg: wie Aufstieg
Tour 2: Vom Watzmann-Hocheck über die Mittelspitze (2713 m) zur Südspitze (2712 m) Diese hochalpine Tour erfordert alpine Erfahrung! Markiert. Nur bei bestem Wetter und schnee-/eisfreiem Fels unternehmen! Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas Klettergewandtheit sind notwendig. Längere Strecken Schwierigkeitsgrad l, Stellen II, einige Drahtseil-Sicherungen, kein durchgehend gesicherter Klettersteig! Gratlänge vom Hocheck bis zur Südspitze etwa 1,5 km. Dauer: ca. 3 Std. vom Hocheck
vorbei an der Unterstandshütte – hinab über versicherte glatte Stelle – auf der westlichen Gratseite entlang – über eine Plattenrampe (Sicherungen) zur Watzmann-Mittelspitze (ca. 1 Std., vom Hocheck) – von dort den Markierungen und Sicherungen (Kamin) bis zum tiefsten Punkt des Verbindungsgrates folgen – am Grat erst westlich, dann östlich entlang (stellenweise sehr ausgesetzt) – nach "luftigen" Grat zuletzt wieder auf der Westseite zur Südspitze (2 Std. von der Mittelspitze) Ausführliche Beschreibung mit Topo und Bildern unter bergsteigen.at
Tour 3: Abstieg zur Wimbachgrieshütte (1327 m) und durchs Wimbachtal zurück zur Wimbachbrücke Diese hochalpine Tour erfordert alpine Erfahrung! Sehr gut markiert. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Klettergewandtheit und bis zum letzten Meter Konzentration erforderlich. Bei Nebel im Geröll (oder Schnee) des Oberen Schönfelds schwierige Orientierung. Längere Passagen im Schwierigkeitsgrad l und gesicherte Stellen. Teilweise erhebliche Steinschlaggefahr durch höher oben Steigende. Schnellster Abstieg (besonders bei drohendem Gewitter oder Schlechtwettereinbruch) von der Watzmann-Südspitze ins Tal. Dauer: 4–5 Std. bis Wimbachgrieshütte, weietre 1,5–2 Std. bis Wimbachbrücke
von der Watzmann-Südspitze südlich den Markierungen folgen – durch Geröllrinnen und über gesicherte Absätze auf Schutt des Oberen Schönfelds – Steigspuren abwärts (Achtung bei Nebel!) – oberhalb der Steilabbrüche nach links – über Geröll/Schrofen hinab – weiter über gesicherte Steilstufen und Rinnen in Grasmulde des Schönfelds (2060 m) – in Südrichtung durch einen Graben – den Steigspuren folgend durch steile, mit Latschen bewachsene Gräben/Rinnen abwärts ins Wirnbachtals nordwestlich auf ebenem Weg zur Wimbachgrieshütte (1327 m, Übergänge über den Trischübelpaß 1774 m und das Hundstodgatterl 2188 m zum Ingolstädter Haus 2119 m oder zum Kärlingerhaus 1630 m möglich) – weiter über bequemen Wanderweg zum Wimbachschloss (937 m, Sommerwirtschaft) – Wimbachbrücke
|
|
Skitour
|
Watzmann-Hocheck (2651 m) Das Watzmann-Hocheck, eine der anspruchsvollsten (Frühjahrs-)Skitouren in den Nördlichen Kalkalpen, kann auch vom Watzmannhaus, evtl. nach Übernachtung im Winterraum, angegangen werden. Sicheres Beherrschen der Ski sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt (Absturzgelände!), beste Kondition sowie absolut lawinensichere Verhältnisse sind notwendig. Dauer: 6–6,5 Std. (Aufstieg)
a) von Hammerstiel zur Stubenalm (siehe: Zugang 2) – auf dem Sommerweg über die Mitterkaser- zur Falzalm – 100 Metern vor Watzmannhaus gerade aufwärts zum Gratrücken (Drahtseile) (3,5 Std.)
b) vom Watzmannhaus auf Sommerroute die Ski bis über die "Hochstieg" (siehe Bergtour 1) tragen – zunächst mit Fellen weiter, dann auf meist schneefreien Gipfelgratrücken wieder Ski tragen (2,5–3 Std.)
Abfahrt: in Nordrichtung (etwa in der Mitte der breiten Gipfelflanke) abwärts – nordwestliche Querung (mit Abstand zu Abbrüchen in die Watzmanngrube) – wo die Flanke in einen gratartigen Rücken übergeht südöstlich in die Watzmann-grube hinunterfahren – durch einen flachen Graben zwischen Gugel und Watzmannhaus (links Felsrippen) steil zur Grubenalm – von dort auf Ziehweg (man wird die Ski meist tragen müssen) zur Stubenalm
|
|
Karten
Literatur

|
AV BY 20, AV BY 21, TKU 4, FB 102
• AVF + GF Berchtesgadener Alpen
• Die "Münchner" Berghütten
• "Bergerlebnis Watzmann", Faltblatt, kostenlos in den Servicestellen erhältlich Download [2 MB]
• "Watzmanntour" , Faltblatt, kostenlos in den Servicestellen erhältlich Download [1 MB]
|
|