Wegesanierung im Spitzinggebiet 2011
Am verlängerten Fronleichnamswochenende, 23.–25. Juni, fand im Spitzinggebiet eine ehrenamtliche Arbeitstour der Sektion München statt. Wegereferent Dieter Laub ist zufrieden: "Alles, was zu tun war, konnte erledigt werden", sagt er am Ende der Aktion. Ganz oben auf der Arbeitsliste stand die Instandsetzung des Weges von der Schönfeldhütte zum Taubenstein, der durch einen Murenabgang im Herbst 2010 auf einer Länge von ca. 50 m verschüttet worden war. Der Weg lag nun unter einer zentimeterdicken Schlammschicht und war schwer zu begehen. Die meisten Wanderer wichen daher weiträumig in die Bergwiesen aus. Über die schlammigste Stelle bauten wir eine unserer bewährten Sumpfbrücken. Ein Drahtgeflecht, das über die gesamte Brücke gespannt ist, garantiert auch bei Regen ein sicheres Begehen der Holzbrücke. Die restlichen morastigen Meter wurden mit Steinen angefüllt und die Niveauunterschiede durch Treppenstufen ausgeglichen. Es wurden Wasserausleiten gebaut, um das Regenwasser aus dem Weg zu leiten. Der Weg ist jetzt wieder komfortabel zu begehen.
Da die Schönfeldhütte – gewöhnlich unser Stützpunkt für Arbeitstouren im Spitzinggebiet – bereits vollkommen ausgebucht war, mussten wir auf das Taubensteinhaus ausweichen, was aber wegen des kurzen Anmarschweges zur Baustelle recht günstig war.
Im Bereich des Jägerkamps wurden Fundamente für die neuen gelben Schilder einbetoniert. 40 kg Betonestrich wurden per Muskelkraft von der Taubensteinbahn-Bergstation über den Rauhkopf zur Schnittlauchmoosalm geschleppt, wo die Schilder aufgestellt werden sollen.
Ein Dank an die freiwilligen Helfer, die ein verlängertes Wochenende opferten, ein Dank auch an die Taubensteinbahn, mit der wir – wie schon des öfteren – unser schweres Material kostenlos nach oben transportieren konnten.
Das Spitzinggebiet ist neben dem Wetterstein und den Wegen rund um die Probstalm Arbeitsgebiet der Sektion München.
Dr. Georg Kaiser
Naturschutzreferent der Sektion München
Impressionen von der Wegesanierung
|