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Tour der Woche (14.6.2012)         

Der Gaisalmsteig am Achensee-Steilufer

Wenn man von der vielbefahrenen Bundesstraße am Ostufer des fjordähnlichen Achensees hinüber schaut, kann man kaum glauben, dass durch die jäh ins Wasser abfallenden Steilflanken am Westufer ein kunstvoll angelegter Steig führt, auf dem man relativ leicht komplett von Nord nach Süd am See entlangwandern kann.

 

 


Lage & Anfahrt
 
Tourensteckbrief
GebirgsgruppeKarwendelgebirgeSchwierigkeitBergwanderung leicht
ZielAchensee-WestuferKonditiongering
TalortAchenkirch, 916 mDauer2,5–3 Std. (Gesamtgehzeit ohne größere Pausen)
mit Auto ab München1,5 Std. (Anfahrtsroute bei Google Maps)Höhendifferenz↑↓ ca. 200 Hm
Bus & BahnBayerische Oberlandbahn nach Tegernsee, RVO-Bus nach Achenkirch, Hst. ScholastikaEinkehr
Wirtshaus Gaisalm, 938 m, ganzj. bew.; Wirtshäuser in Achenkirch und Pertisau
AusgangspunktStrandbad Achensee Nord, Achenkirch, 931 mKarte
AV-Karte 5/3 "Karwendelgebirge Östliches Blatt" 1:25 000


Bildergalerie


<p>Der gut angelegte Weg &uuml;berrascht mit immer neuen Ausblicken</p>
<p>Es geht vorbei an einigen Wasserf&auml;llen ...</p>
<p>... und &uuml;ber Bachgr&auml;ben</p>
<p>Das Wirtshaus Gaisalm ist nur zu Fu&szlig; oder mit dem Schiff errreichbar</p>


Wegbeschreibung:

Vom Strandbad geht es zunächst den Wegweisern zur Gaisalm folgend am Campingplatz entlang über den Bach und rechts an Scheunen vorbei und oberhalb der Wiesen zum Beginn des Gaisalmsteigs. Der schmale, teilweise felsige Pfad führt nun auf und ab immer am Steilhang entlang, erfordert etwas Trittsicherheit und ist an wenigen leicht ausgesetzten Stellen gesichert. Die Begehung ist aber auch mit gehtüchtigen Kindern nirgendwo wirklich problematisch. Mit immer wechselnden Blicken auf und über den See, an schönen Wasserfällen vorbei und über einige Wassergräben gelangt man nach etwa einer Stunde über Treppenstufen zu einem Felsvorsprung und zum spektakulärsten Abschnitt: Unter einer Felswand führt der Steig mit Drahtseilgeländer gesichert hinunter zur Bucht der Gaisalm. Die ist zwar heute ein veritables Ausflugslokal mit Spielplatz, aber nach wie vor nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichbar.

Nach ausgiebiger Rast geht's – jetzt etwas flacher und weniger ausgesetzt – schließlich weiter am See entlang zum mächtigen Schuttstrom des "Breitgrieß", über dieses hinweg, dann noch einmal durch ein Blechdach geschützt unter einem Wasserfall hindurch und zum Schluss auf bequemem Spazierweg direkt am See hinein nach Pertisau und zur Anlegestelle. Die Fahrt mit dem Schiff zurück nach Achenkirch rundet diesen abwechslungs- und erlebnisreichen Seetag ab.

Tipp/Variante: Nicht lange nach der Querung des Breitgrieß zweigt rechts im Gebüsch ein schmaler, steiler Pfad ab. Der "Barbarasteig" führt in Kehren über 100 Höhenmeter zum ehemaligen "Mariastollen", wo früher Steinöl gewonnen wurde. Was es damit auf sich hat, erfährt man im Besucherzentrum "Tiroler Steinöl Vitalberg" mit Museum und nachgebautem Stollen in Pertisau.


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