| → zum Archiv Tour der Woche (26.7.2012) Vorderskopf (1858 m)Dieser kantige Einzelgänger markiert den Eingang ins Karwendelgebirge. Auf seinem grasigen Gipfelplateau fühlt man sich wie auf einer Freilichtbühne, wenn diverse Karwendelgipfel das Panorama krönen. Die leichte Route erfordert eine Portion Orientierungssinn, da die Beschilderung recht spärlich ist.
Lage & Anfahrt
| | Tourensteckbrief
| | Gebirgsgruppe | Karwendel
| | Schwierigkeit | Bergwanderung leicht | | Ziel | Vorderskopf, 1858 m (Ansicht im Bayernatlas) | | Kondition | mittel | | Talort | Hinterriß, 928 m | | Dauer | 5,5 Std. (Gesamtgehzeit ohne Pausen) | | mit Auto ab München | 1,5 Std. (Anfahrtsroute bei Google Maps) | | Höhendifferenz | ↑↓ 1000 Hm | | Bus & Bahn | BOB nach Lenggries, Bergsteigerbus 9569 bis Haltestelle Kaiserhütte | | Einkehr | Kaiserhütte, 885 m (am Ausgangspunkt), im Sommer bewirtschaftet | | Ausgangspunkt | Kaiserhütte, 885 m (6,4 km nach Vorderriß). Bei der Materialseilbahn Schafreiter begrenzte Parkmöglichkeit | | Karte
| AV-Karte BY 12 "Karwendelgebirge Nord, Schafreiter" 1:25 000 |
Bildergalerie
Wegbeschreibung: Vom Parkplatz aus geht's am Straßenrand 250 m in Richtung Hinterriß. Nun überquert man die Asphaltstraße und wandert rechts auf einem unauffälligen Karrenweg (kein Schild!) zum Rißbach. Eine Brücke leitet auf die andere Uferseite. Hier folgt man einem Forstweg nach links neben dem Rißbach (südwärts). Nach dem Sattelgraben zieht man rechts auf einem Karrenweg bergan. Schon nach ein paar Metern aufgepasst! Inmitten von Beerensträuchern weist ein unauffälliges Hinweisschild ("Vorderskopf") nach links. Jetzt also links auf schmalem Weg aufwärts und bald in den Wald hinein. In vielen Serpentinen steigt man einen Waldhang empor, bis man auf einen Forstweg trifft. Man überquert den Forstweg und folgt weiter dem Weg (kein Schild) im nunmehr etwas lichteren Wald bergauf. Auf einer Lichtung erreicht man eine Jagdhütte (1526 m) mit Brunnen. Von hier aus zieht der Weg nach rechts teils leicht fallend vorbei an einer Viehtränke zu einer Bergwiese (dieses Wegstück gut einprägen, denn beim Abstieg könnten einen nach unten verlaufende Pfadspuren vom richtigen Weg abbringen). Jetzt geht’s über eine Bergwiese zu einem grasigen Sattel hinauf. Hier wendet sich der Weg nach rechts und leitet zunächst durch Baumgruppen und am Schluss über eine steile, steinige Wiese auf eine riesige Hochfläche empor. Das Gipfelkreuz steht am nördlichen Rand der Gipfelwiese. Doris & Thomas Neumayr
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