| → zum Archiv Tour der Woche (21.6.2012) Die Fleischbank in den Karwendel-VorbergenDie Karwendel-Vorberge sind bekannt für ihre aussichtsreichen Grasberge über und unter der 2000-Meter-Marke. Einer davon, die Fleischbank überm Rißbachtal, ist technisch völlig unschwierig, lässt einen mit 1100 Höhenmetern Aufstieg und den etwas schrofferen Wegabschnitten im oberen Teil aber bereits etwas alpine Luft schnuppern.
Lage & Anfahrt
| | Tourensteckbrief
| | Gebirgsgruppe | Karwendelgebirge | | Schwierigkeit | Bergwanderung leicht bis mittelschwer | | Gipfel | Fleischbank, 2026 m (Ansicht im Bayernatlas) | | Kondition | mittel | | Talort | Hinterriß, 928 m | | Dauer | 5–5,5 Std. (Gesamtgehzeit ohne größere Pausen) | | mit Auto ab München | 1,5 Std. (Anfahrtsroute bei Google Maps) | | Höhendifferenz | ↑↓ ca. 1100 Hm | | Bus & Bahn | Bayerische Oberlandbahn nach Lenggries, RVO-Bus 9569 Richtung Eng, Hst. Hinterriß Alpenhof | | Einkehr
| unterwegs keine; Wirtshäuser in Hinterriß und Vorderriß | | Ausgangspunkt | Parkplatz bei der Mautstelle am Herzoglichen Alpenhof, Fuggerangeralm | | Karte
| AV-Karte BY 12 "Karwendelgebirge Nord" 1:25 000 |
Bildergalerie
Wegbeschreibung: Vom Parkplatz am Hotel Alpenhof (Mautstelle, Bushaltestelle) wandert man zunächst auf der Straße noch wenige Minuten taleinwärts und an der linker Hand gelegenen Fuggerangeralm vorbei, bis ein Wanderschild den Aufstieg zur Fleischbank anzeigt. Über die Wiesen der Fuggerangeralm steigt man weglos oberhalb des Schönalmgrabens auf, bis nach einer Bachüberquerung der eigentliche markierte Weg beginnt. Dieser zieht in anfangs steilen und sandigen, bald in gemäßigteren Serpentinen bergauf und ermöglicht schon nach Kurzem schöne Blicke ins Rißbachtal, ins Johannestal und zur Karwendel-Hauptkette. Nach knapp 500 Höhenmetern Aufstieg zieht der Weg schließlich in den Taleinschnitt des östlichen Schönalmgrabens hinein und überquert schließlich den Bach (1425 m, Wasserstelle). Auf der anderen Seite setzt sich der Aufstieg im Wald fort; wenig später ist die Jagdhütte Steilegg (1558 m) erreicht. Immer den Markierungen und dem deutlichen Wegverlauf folgend, überwindet man nun abermals in zahlreichen Serpentinen weitere 350 Höhenmeter in dicht mit Latschen bewachsenem Gelände, bis man schließlich auf 1900 m Höhe zum Grat zwischen Schönalmjoch und Fleischbank gelangt. Bei der Wegverzweigung hält man sich scharf rechts (links würde es zur Schönalm gehen), bei der nächsten Verzweigung kurz darauf links zur Grathöhe hinauf (rechts/geradeaus führt der Weg unterhalb des Fleischbank-Gipfels vorbei). Nun geht es noch 100 Höhenmeter auf einem teils felsigen und wurzelreichen Pfad direkt am Grat hinauf, dann ist der grasige Plateaugipfel der Fleischbank erreicht. Abstieg: Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Optional können auch noch entweder das Schönalmjoch (westlich) oder das Hölzelstaljoch (östlich) bestiegen werden, zusätzlicher zeitlicher Aufwand dafür jeweils ca. 45–60 Minuten.
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