Alpenvereins-Umweltgütesiegel für die Lamsenjochhütte Im Rahmen der Hauptversammlung des DAV 2004 wurde die Lamsenjochhütte im Karwendel als erste Hütte der Sektion Oberland mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.
Damit würdigt der Deutsche Alpenverein neben der nachhaltigen Bewirtschaftung der "Lams" vor allem das zwischen 1999 und 2002 errichtete innovative Energiekonzept. Durch die mit Flüssiggas betriebenen Blockheizkraftwerke wurde gegenüber den veralteten Dieselaggregaten (neben der erheblichen Strukturverbesserung) eine gewaltige Emissionsreduktion von 18.100 kg CO2 pro Jahr erreicht. Der Schwefeldioxidausstoß reduzierte sich von 280.000 Liter pro Jahr nahezu auf Null. Auch das Abwasserkonzept (biologische Belebungsanlage) trägt zur umweltgerechten Bewirtschaftung bei. Die Funktionsweise der Energie- sowie der Abwasserreinigungsanlage wird auf großen Schautafeln erklärt. Für das leibliche Wohl sorgen die jungen und sympathischen Wirte mit selbst zubereiteten Speisen aus Zutaten der Region. Die von ihnen eingerichtete Gaststube mit warmem Kachelofen trägt ebenso wie die großartige Landschaft zu einer tollen Hüttenatmosphäre bei. Die Sektion Oberland verdankt diesen Erfolg vor allem ihrem langjährigen Hüttenreferenten Reinhard Zollinger, der völlig unerwartet im Oktober 2003 verstorben ist.
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