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Touren um die Höllentalangerhütte
Als Stützpunkt dient die Höllentalangerhütte vor allem für eine Ersteigung der Zugspitze über den Höllentalferner. Doch sind auch die Alpspitze über das Matheisenkar und der Große Waxenstein lohnende, hochalpine Unternehmungen.
Für gemäßigtere Bergsteiger bieten sich drei herrliche Übergänge an: über die Riffelscharte zum Eibsee, über die Knappenhäuser und das Hupfleitenjoch zum Kreuzeckhaus und über die Rinderscharte zum Osterfelderkopf.
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Koordinaten
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UTM: 32T Ost: 0652673 Nord: 5255836 Kartendatum: WGS84
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Geografisch:
Längengrad: 11°01'29''
Breitengrad: 47°26'17''
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Luftbild
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Die Höllentalangerhütte bei Google Maps
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Talort
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Garmisch-Partenkirchen (700 m)
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Zugänge
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Zugang 1: Von Hammersbach durch die Höllentalklamm Markiert. Trittsicherheit ist angenehm. Die Höllentalklamm fasziniert Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Der Weg in der Höllentalklamm über Galerien, Brücken und durch Tunnels ist ein Erlebnis! Da einige Stellen absturzgefährlich sind, sollten Eltern gut auf ihre Kinder aufpassen. Dauer: 2 Std.
Hammersbach bzw. Obergrainau – Höllentalklamm-Eingangshütte (1004 m) – Höllentalklamm – ab Klammende durch den Talgrund (hier nicht Brotzeit machen, weil vom Stangensteig oberhalb Steinschlag droht) –Höllentalangerhütte
Zugang 2: Von Hammersbach über den Stangensteig Markiert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Auf die Kinder muss man auch hier gut acht geben, da einige Stellen sehr ausgesetzt sind. Der Abstieg in die Talsohle kann bis in den Juni durch ein Altschneefeld erschwert und etwas gefährlich sein, besonders bei der Querung des Baches. Dauer: 2,5 Std.
Hammersbach bzw. Obergrainau – Höllentalklamm-Eingangshütte (1004 m) – Stangensteig – Aufstieg unterhalb des Felssockel des "Waxenstein-manndls" – drahtseilversicherter Abstieg zur eisernen Klammbrücke über die Höllentalklamm – Aufstieg taleinwärts, teilweise ausgesetzt – hinunter zur Talsohle – auf Steg über den Bach – Höllentalangerhütte
Zugang 3: Vom Kreuzeckhaus über Hupfleitenjoch (1754 m) und Knappenhäuser Markiert. Trittsicherheit ist erforderlich. Bei entsprechender Umsicht der Erwachsenen kann dieser etwas felsige Steig auch von Kindern gut begangen werden. Dauer: 2 Std.
von Obergrainau mit der Kreuzeckbahn zum Kreuzeckhaus (1652 m) – in südwestlicher Richtung zum "Hupfleitenjoch" – (lohnender Abstecher zum Schwarzenkopf 1818 m, 15 Min. vom Joch) – vom Hupfleitenjoch auf stellenweise gesicherten Steig hinunter zu den Knappenhäusern – nach kurzem Gegenanstieg hinab zur Höllentalangerhütte
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Übergänge
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Übergang 1: Von der Höllentalangerhütte über die Riffelscharte (2163 m) zum Eibsee Markiert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Der Riffelschartenweg ist für größere Kinder ab etwa 12–14 Jahren geeignet. Ausrüstung: Klettersteig-Sicherheitsausrüstung. Dauer: 4 Std.
über den Höllentalanger taleinwärts – bezeichneter Abzweig nach rechts aufwärts – schmaler Steig teilweise drahtseilversichert ins Riffelkar – Riffelscharte (2 Std.) – teils ausgesetzt teils an Sicherungen hinunter zum Geröllstrom – auf bequemen Pfad zur Station Riffelriss der Bayerischen Zugspitzbahn – mit der Zahnradbahn oder zu Fuß zum Eibsee
Übergang 2: Von der Höllentalangerhütte über Matheisenkar und Grieskarscharte (2463 m) ins Grieskar und zum Kreuzeckhaus Markiert. Sehr gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ausrüstung: Klettersteig-Sicherheitsausrüstung. Dauer: 6 Std.
von der Hütte südwestlich ins Matheisenkars – markierter Steig, teilweise an Seilsicherungen zum Alpspitze-Südwestgrat – abwärts in die Grieskar-scharte (3–3,5 Std.) – abwärts zum Stuibensee – erst entlang oberhalb des Westufers, dann Abstieg in den Stuibenwald ab – zur Schneise der Bernadein-Skiabfahrt-Bernadeinhütte folgen – auf Unteren Bernadeinweg zum breiten Verbindungsweg Hochalm – Kreuzeckhaus
Übergang 3: Von der Höllentalangerhütte über das Höllentor (Rinderscharte, 2090 m) zum Osterfelderkopf (Rinderweg) und/oder zum Kreuzeckhaus Markiert. Kondition und Trittsicherheit sind erforderlich. Geeignet für größere Kinder ab etwa 14 Jahren. Dauer: 3–4 Std.
Weg in Richtung Knappenhäuser – nach Überquerung der zweiten Schlucht (eiserne Brücke) Abzweig "Rinderweg" – Höllentor (2090 m) – Abstieg zum Osterfelder Kopf (Bergstation der Alpspitzbahn) oder Hochalm (1704 m) zum Kreuzeckhaus
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Bergtouren
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Tour 1: Zugspitze (2962 m) Der klassische Zugspitzanstieg über den Höllentalferner! Großteils markiert. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Orientierungsvermögen sowie Klettersteigerfahrung sind erforder-lich. Achtung: stellenweise Steinschlaggefahr durch Voraussteigende. Ausrüstung: Klettersteig-Sicherheitsausrüstung, Eispickel, Steigeisen Dauer: 6 Std. ab Höllentalangerhütte
Beschreibung siehe Münchner Haus/Touren
Abstiege: a) Man fährt mit einer der Bahnen zu Tal (Bayerische Zugspitzbahnen) b) Wesentlich schöner ist es, über Zugspitzplatt und Knorrhütte zur Reintalangerhütte abzusteigen. Von dort wandert man durchs Reintal und durch die Partnachklamm nach Partenkirchen (7 Std.). Siehe Münchner Haus/Touren c) Ebenfalls reizvoll ist der Abstieg von der Knorrhütte über Gatterl und Feldernjöchl zur Ehrwalder Alm (4,5 Std.). Von dort entweder mit der Seilbahn oder zu Fuß in 1 Std. nach Ehrwald. Siehe ebenfalls Münchner Haus/Touren
Tour 2: Südliche Riffelspitze (2262 m) Markiert und Steigspuren. Trittsicherheit ist erforderlich. Größere Kinder ab etwa 12–14 Jahren können, wenn sie bergsteigerisch geübt sind, diesen Gipfel locker „packen". Dauer: 5–6 Std. (Auf- und Abstieg)
wie unter Übergang 3 beschrieben in die Riffelscharte – dann nordöstlich auf Steigspuren über schrofigen Grat (Stellen l, zur Höllentalseite aus-weichen!) zur Südlichen Riffelspitze (2262 m)
Abstieg: Wie Aufstieg
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Klettersteige
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Alpspitze (2620 m) Markiert. Erstklassige Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ausrüstung: Klettersteig-Sicherheitsausrüstung. Dauer: 4 Std.
Wie unter Übergang 2 beschrieben ins Matheisenkar und zum Alpspitze-Südwestgrat. (3,5 Std.). Diesem folgt man über seine gut gesicherten Steilstufen bis zum Gipfelkreuz (30 Min.).
Abstiege: a) Über die „Ferrata" (siehe Münchner Haus/Touren) zur Bergstation der Alpspitzbahn auf dem Osterfelderkopf (1,5 Std.) b) Auf der alten Alpspitze-Normalroute über Ostflanke und Südostgrat ins Oberkar und auf dem „Nordwandsteig" zur Bergstation der Alpspitzbahn (1,5 Std.) c) Auf der alten Route über Ostflanke und Südostgrat ins Oberkar und über die "Schöngänge" (gesicherte Steilstufe) hinunter zur Hochalm und zum Kreuzeckhaus (2 Std.) d) Aus dem Oberkar über Stuibensee und Unteren Bernadeinweg zum Kreuzeckhaus (2–2,5 Std.)
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Alpine Klettertouren
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Tour 1: Großer Waxenstein (2276 m) Diese hochalpine Tour erfordert alpine Erfahrung! (absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition und Orientierungssinn) Der II. Schwierigkeitsgrad des Felskletterns muss seilfrei beherrscht werden! Dauer: 6–7 Std. (Auf- und Abstieg)
Abwechslungsreicher Steig über Geröll, brüchige Schrofen, steile Rinnen, z.T. markiert, mit einzelnen Kletterstellen im II. Schwierigkeitsgrad (Waxensteinrinne). Detaillierte Beschreibung der Tour siehe "AVF Wetterstein" oder "Die 'Münchner' Berghütten", S. 43/44
Tour 2: Höllentorkopf (2149 m) Alpine Klettererfahrung ist notwendig! Am Gipfelaufbau stellenweise Schwierigkeitsgrad II. Dauer: 5–6 Std.
Wie unter Übergang 3 beschrieben auf dem "Rinderweg" zum Höllentor. Die weitere Beschreibung der Tour siehe "AVF Wetterstein" oder "Die 'Münchner' Berghütten", S. 45
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Karten
Literatur

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AV 4/2, 4/3, AV BY 8, FB 322, TK L8532, TKU 5
• AVF + GF Wetterstein mit Mieminger Kette
• Die "Münchner" Berghütten
• Kostenloses Faltblatt "Bergerlebnis Wetterstein" in den Servicestellen erhältlich Download [2,2 MB]
• Kostenloses Faltblatt "Wandern und Bergsteigen umweltfreundlich im Werdenfelser Land" (vergriffen) Download [1,1 MB]
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